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Volltext: Monatszeitschrift XXII (1919 / Heft 1 und 2)

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Abb. 14. Terrakottastatuen im Hof des bischöflichen Schlosses zu Brixen 
Wir müssen nunmehr unseren Blick wieder zurücklenken in die Neun- 
zigerjahre des XVI. Jahrhunderts. Wir verloren den Bologna-Schüler Gio- 
vanni Tedesco im Oktober 1593 in Florenz aus den Augen. Im Jahre 1595 
bossiert Hans Reichel die Magdalena in München und Ende 1603 taucht 
er plötzlich in Augsburg auf. Wo er in der Zwischenzeit von 1595 bis 1603 
gearbeitet hat, wissen wir noch nicht. Keine Spur deutet darauf hin, daß 
er etwa in diesen Jahren in München oder Augsburg beschäftigt gewesen 
wäre. Was Augsburg betrifft, so ist ohne weiteres klar, daß er dorthin 
erst als Nachfolger des Bologna-Schülers Adrian de Vries berufen wurde, 
als dieser nach Vollendung des Herkulesbrunnens (April 1602) nach Prag 
an den Hof Kaiser Rudolfs übersiedeln mußte. Wir haben unsern Künstler 
in der fraglichen Zeit auch nicht in Bayern zu suchen, sondern er befand 
sich in einer angesehenen Stellung in Tirol in Diensten des Fürstbischofs 
von Brixen Kardinal Andreas von Österreich (1591 bis 1600), des Sohnes 
Herzog Ferdinands von Tirol und der Philippine Welser. Eine Reihe ge- 
druckter Urkunden sprechen von diesem Hans Reichle, ohne daß man sie 
bisher auf den Augsburger Künstler bezogen hätte. Aufschlußreich ist da 
vor allem ein interessantes Schreibenii aus späterer Zeit, vom 16. Dezember 
1' „Jahrbuch der kunsthisrorischen Sammlungen des Allerhöchsxen Kaiserhauses", XVIl, 2. Reg. 14789. 
Der Verfasser des Regestes bezeichnet ihn als „Malerü
	        

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