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Volltext: Monatszeitschrift XXIII (1920 / Heft 7, 8, 9 und 10)

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Brüssel. um 1550 
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Sammlung Somzee eine Wiederholung des ausgestellten Ruhmesteppichs 
mit einigen Verschiedenheiten. Von besonderem Interesse erscheint die 
Farbengebung der ausgestellten Folge. Es dominieren ein Ziegelrot und ein 
heller, fast weißer Ton. In den Gewändern der Figuren gibt es aber eine 
reiche Tonabstufung, durch geschickte Verwendung der Schraffen erreicht. 
Die starke Gebundenheit dieser Arbeiten tritt schon in ihrer Färbung zutage. 
Ein stilistisch so selbstherrliches Produkt wie im XV. Jahrhundert ist 
der Bildteppich nicht lange geblieben. Bereits Ende des Jahrhunderts zeigt 
sich ein Einüuß der Brüsseler Tafelmalerei auf Teppiche mit religiösen 
Darstellungen. Die Ausstellung bringt zwei sehr schöne, technisch vollendete, 
Beispiele mit der Taufe Christi, deren Komposition in der Hauptgruppe auf 
Rogier van der Weyden zurückgeht. Die Landschaft erscheint bereits durch- 
gebildet, besonders reizvoll geben sich die Bordüren mit Blumenranken, 
Vögeln und kleinen Figuren. 
Der stärkste und zugleich überraschendste Eindruck der Ausstellung 
geht von den Werken des flämischen Romanismus aus. Die großzügigen 
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