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Volltext: Monatszeitschrift XXIII (1920 / Heft 7, 8, 9 und 10)

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Serie, eines Zyklus, sind für einander geschaffen, bilden eine befriedigende 
künstlerische Einheit. 
Wir sind in den Museen gewöhnt, die Gobelins, ähnlich den Teppichen, 
hauptsächlich als willkommene dekorative Hilfsmittel zur Belebung kahler 
Wände, als Teile des Gesamtarrangements, verwendet zu sehen. In ihren 
Taufe Christi, Brüssel, Anfang des XVI. Jahrhunderts 
besten Vertretern bedeuten sie aber weit mehr als solche Aushilfsrnittel 
und verlangen eine besondere museale Behandlung, was Aufstellung und 
Anordnung betrifft. Jedes Kunstgewerbemuseum sollte aus seinem Bestande, 
wenn möglich, einen oder mehrere Gobelinsäle schaffen, die Einzelstücke 
und Serien durch Scheidewände oder eine Pilasterteilung trennend, das 
Ganze auf den Ton des Festlichen stimmend. I-Iocheinfallendes Seitenlicht 
dürfte für die Belichtung das günstigste sein, freilich vertragen die meisten 
Stücke wegen Unebenheiten der Wirkerei kein direktes Streiflicht. Durch
	        

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