MAK

Volltext: Monatszeitschrift XXIII (1920 / Heft 11 und 12)

und kommen den 
Aufräurnarbeiten 
so entgegen, daß 
das kleine Heim 
jederzeit ordent- 
lich aussehen 
kann.Werkzeich- 
nungenDrFranks 
lassen das hier an- 
gewendete Prin- 
zip der Möbel- 
konstruktionauch 
auf alle anderen 
Formen angewen- 
det verfolgen. Sie 
Wirken anders, Ausstellung "Einfacher Hausrat". Karl Bamberger, Schlafzimmer, Lärche, gewichst, 
nach eigenem Entwurf 
 
fremder als die 
gewohnten Formen. Die körperliche Erscheinung ist, soweit es angeht, auf 
Stollen, Zargen, Schwingen, Sprossen reduziert. Verzinkung wird mit orna- 
mentaler Wirkung sichtbar. Die Stilisierung drückt sich irn Schwung der 
Linienführung aus. Der nächste Raum trägt an den Wänden Projektions- 
Zeichnungen, Hauspläne und Interieurskizzen von Professor Dr. Oskar 
Strnad. Ihre Formen prägte das gleiche Stilprinzip und das Anderssein 
erstreckt sich auch auf die Raumbehandlung. Die Wand ist nicht der Aus- 
gangspunkt für die Interieurgestaltung, sondern das Möbel betont durch 
seine akzentuierende Aufstellung seine Individualexistenz und doch wird es 
wieder der Raumwirkung subordiniert durch den Zwang der Gleichgewichts- 
beziehung aller 
vorhandenenDin- 
ge nach derRaum- 
achse. Daraus 
resultiert ein ab- 
wechslungsrei- 
ches Spiel asym- 
metrischerAnord- 
nungen und die 
vorwaltendeWir- 
kung des Raumes 
selbst. Er wird 
durch seine Ein- 
richtung nicht ge- 
gliedert, sondern 
belebt. Die For- 
 
_ Ausstellung „Einfacher Hausrat". Anton Pospischil, Schlafzimmer aus gedämpftem 
ITIBII der Wiener Buchenholz, nach eigenem Entwurf
	        

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