MAK

Volltext: Monatszeitschrift XXIII (1920 / Heft 11 und 12)

der Arme und der Zusam- 
mengehörigkeit der verschie- 
denen Geräte und Utensilien 
eingerichtet und auch noch 
mit einem Siemensherd und 
Küchengerät splendid ausge- 
stattet. Die staatlichen Indu- 
striewerke haben außer den 
Interieurs nach Entwürfen 
Professor Witzmanns ein 
Wohn- und Speisezimmer 
nach dem Entwurf des aka- 
demischen Architekten Ernst 
Pallme-König beigestellt, für 
dessen sehr zweckdienlich 
kombinierte ansehnliche 
Möbel, als: Kredenz, Glas- 
schrank, Tisch, Abstelltisch, 
Schreibtischschrank mit 
Klappbrett, Nähtisch, Steh- 
lampe mit Rauchtisch, sechs 
Stühle und zwei Armstühle 
der Preis von 40.800 Kronen 
 
Ausstellung „Einfacher Hausrat". - t Architek Z 
Wiener Weichholzmöbel-Erzeugung Frana a ca, Küche, weiß angesetzt ls ' _ t ' V' 
lackiert, entworfen von Professor Karl Witzmann Karl HOffma-nn hat 1m Wohn" 
zimmerentwurf für die Schön- 
thaler-Silva-Werke Teilschränke vorgesehen, die zusammengestellt als ein- 
heitlich Ganzes wirken, nach den Raumverhältnissen aber auch getrennt zur 
Aufstellung kommen können. Für die Möbelfabrik Anton Herrgesell hat der 
Architekt Maurizius Herrgesell die Entwürfe beigebracht. 
Die Einrichtungen von _]. Soulek, M. Niedermoser und Sohn, Karl 
Bamberger und Anton Pospischil sind auch nach den Entwürfen Schöpfungen 
ihrer Werkstätten, unter denen das Wohn- und Schlafzimmer aus tieftonig 
gebeiztem Nußholz von]. Soulek und besonders das Schlafzimmer aus lichter 
Eiche von Niedermoser und Sohn am einheitlichsten gelöst sind in klaren 
Formen und guten Verhältnissen. Das Schlafzimmer aus gedämpfter Buche 
von A. Pospischil behauptet sich durch die Wirkung seines Materials und 
der sauberen Arbeit trotz formaler Unstimmigkeiten, die vorn volkstümlichen 
Geschmack auch heute noch nicht wesentlich empfunden werden. Das 
Speise- und Wohnzimmer aus dunkel gebeizter Esche löst aber die gustierend 
kombinative Verwendung verschiedenartiger moderner Stilformen nicht mehr 
und überläßt die Vereinheitlichung des Eindruckes der Wirkung von Material 
und Farbe. Typisch für den Formgebrauch der Werkstättentradition ist eine 
Schlaf- und Wohnzimmereinrichtung aus gewichster Lärche. In Kerbschnitten
	        

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