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Volltext: Monatszeitschrift XXIII (1920 / Heft 11 und 12)

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Linien zu Unterglasurblau mit Goldnetz und farbigen Chinesen (Höhe 
14 Zentimeter, Durchmesser 34'5 Zentimeter). 
Dem 172g datierten Kännchen, das ich im Petersburger Kunstgewerbe- 
museum fandf ist die Wöchnerinnenschale verwandt (Abb. 6). Mit zwei 
 
astartig gebogenen I-Ienkeln trägt 
sie auf Schale und Deckel in 
Schwarzlot breit und malerisch 
behandelt Mythologisches, Or- 
pheus von den Tieren umringt und 
Diana mit Aktäon (Höhe ohne 
Deckel 7 Zentimeter, Durchmesser 
 
Abb. E. Wöehnerinnenschale, um 1730 bis 1735 
I3 Zentimeter). Auf dem Deckel schwarzes Netzmuster und I-Iügellandschaft 
mit Mädchen, das ein Kind bekränzt, und Schäferpaar. Auf der tiefen Unter- 
tasse dagegen in Zeittracht, frühes Rokoko, ein sitzendes Paar mit Flöte 
und Notenblatt und Schafen am Flußufer, Bäume und Hügel mit Turm. 
Um 1730 bis 1735 (Durchmesser 
19' 5 Zentimeter). 
Vom späteren Tafelgeschirr sei 
vor allem auf das prunkvolle Früh- 
stücksgeschirr von 179g verwiesen. 
Die eirunde Platte mit leicht ge- 
welltem Rande trägt auf blaßgelbem 
Grund vorzüglich gezeichnete, an- 
tikisierende Goldranken und in der 
achteckig gefaßten Mitte eine H- 
gurenreiche, tieftönige Darstellung, 
als „Continence de Scipion" be- 
zeichnet (Durchmesser 32'5 zu 
4o'5 Zentimeter). Auch die Känn- 
chen auf je drei Blattfüßen und 
i" julius Leisching, „Wiener Arbeiten in 
russischen Museen" (Kunst und Kunsthandwerk, 
1915, Seite 500). 
 
Abb. 7. Teller, 1804, bemalt van Weixlbaum
	        

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