MAK

Volltext: Monatszeitschrift XXIV (1921 / Heft 1, 2, 3 und 4)

Die Kommode im französischen (?) 
Frühempire und der Mahagonifauteuil, engli- 
sche Arbeit um 1780, stehen an erster Stelle 
unter diesen Erwerbungen. Die Kommode 
ist aus Mahagoni, poliert, halbrund, auf 
vier mit geschnitztem Blattwerk verzierten 
Füßen, vier Lisenen (Bein mit Schwarz- 
malerei: Amoretten, schnäbelnde Tauben, 
Ornamente) teilen den Körper in dreiTeile; 
im Mittelfeld Doppeltüre mit Intarsien und 
(vielleicht später hinzugefügten?) Bronze- 
Verzierungen, ebenso an den Seiten. Die 
Maße sind: Höhe 0'8g, Breite r2o, Tiefe 
o'63 Meter. Der der Werkstatt Adams 
nahestehende Fauteuil ist aus poliertem 
Mahagoni mit reizvoller Schnitzerei, Füße 
verjüngend, rund, Sitzrahmen mit Blatt- 
omament in zartem Relief, die leicht ge- 
schwungene Lehne auf geschnitzten Sphin- 
gen ruhend, oben in ein Palmettenornament 
auslaufend, am oberen Lehnenrande Flach- 
schnitze- 
 
_ Tel lll 
ovalen 
Aus der PälHy-Sammlung. 
Sessel, französisch, Empire (Österr. Museum) Feldenm 
Der Le- 
derbezug ist alt. Von den beiden großen 
Sets italienischer Möbel vom Ende des 
XVllLjahrhunderts hat das Österreichische 
Museum elf Stücke erhalten, ein Sofa, vier 
Fauteuils, vier Stühle und zwei Fußschemel. 
Das Gestell dieser Möbel ist aus geschnitz- 
tem, weißlackiertem, teilvergoldetem Holze, 
das Sofa auf acht sich verjüngenden, runden, 
kanellierten Füßen, mit rechteckigem Sitz- 
rahmen, an den Ecken halbkreisförmig nach 
oben geschwungen und mit vergoldetem 
Fächeromament versehen. Die Armlehnen 
kanelliert und vergoldet, die Sofarücklehne 
leise geschwungen, mit vergoldetem Blatt- 
ornament. Dazu zwei Fauteuils, Sessel und 
Fußschemel. Die zwei anderen Fauteuils 
und Sessel mit Fußschemel von ähnlicher, ' 
 
u _ Aus der Pälfly-Sammlung. Ofenschirm, 
etwas veranderter Form. Der rote Seiden- französisch, Empire (Österr. Museum)
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.