MAK
Die Frequenz der Schule stellte sich folgendermaßen dar: 
         
g 10-... wir... L.ff. -_. 1' ..- n] 
E: 32 5a 5a a2 2-5 i z-s 53 ä "a g 
"E! '55 "T? "5 "ä? 8'" ' i" 5" 16 3 - l 
g ;,m Wäu: Sun yärn 0-4 1:24 x10 ä 21': D 
. 
1 Winter-Semester x883[84. 
I 187 l ußl 36 l 55 l 2: l lz  18 l 24 I 4 i 55  75 
1 Sommer-Semester 1884. 
i 163 
}IO3I3ÖISONISAIIIIIÖ!IÖI4I4QI7I 
Winter-Semester 188485. 
z8oln3l36l54l19ll3[x4lz6lS!38[74. 
 
Drei Schülerinnen des Prof. Macht, Jenny Pflugmacher, Adele Stark, Au- 
lte Wahrmund, welche die Regional-Ausstellung in Budweis mit Emailmalereien 
beschickt hatten, wurden daselbst durch Verleihung der goldenen Medaille ausgezeichnet. 
ln der Generalversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Kunstgewerbe- 
schule am 2.Mai 1884 wurde constatirt, dass im Jahre 1883 24. Schüler (lt aus Böhmen, 
6 aus Mehren, 2 aus Ungarn, 1 aus Salzburg, l aus Oberösterreich und 2 aus Nieder- 
österreich) mit Stipendien und Unterstützungen im Gesammtbetrage von 4327 H. be- 
dacht worden waren. - Die Gesellschaft verlor zwei ihrer rhärigsten Mitglieder, die 
Herren K. Fromme und M. Gerold, durch den Tod. - Die starutenmißig ausschei- 
denden Ausschussmitglieder Regierungsrath Proß Bauer und Regierungsrath Bucher 
wurden wiedergewählt. 
VII. 
Chemisch-technische Versuchsanstalt. 
In dieser Anstalt wurden im abgelaufenen Jahre Proben mit Thonen von Thallern 
in Niederösterreich behufs der Herstellung von feuerfester Waare, namentlich von Schmelz- 
tiegeln, mit gutem Erfolge angestellt; ferner mit Thonen aus der Umgebung Wiens und 
aus der T6pferschule zu Modern bei Pressburg, um Material für Weißgescnirr zu ge- 
winnen. Die Goldschmiedeschule in Prag, die Quinceillerieschule in Gablonz, die Ge- 
werbeschule in Agram und drei Emailleure in Wien erhielten technische Anweisungen 
und Decorationsbehelfe für Limousiner Email. Weitere Arbeiten bezogen sich auf neue 
o ake Emails, auf weiße und elfenbeingelbe Faience mit hartüüssiger Glasur, auf trans- 
parente Glasfarben, Päteemails für Porzellan. Harteruails auf Eisen. Als Hospitanten 
arbeiteten in der Anstalt E. Krzen (Sxipendist des galizischen Landesausschusses), 
J. Popp (Stipendist der ungarischen Regierung), H. Kroen, A. Silberberg aus Odessa 
(Stipendist der dortigen Gemeinde). 
VIII. 
Personalien. 
Durch a. h. Handschreiben vom 9. Januar wurde der Director des Museums, Hof- 
rath v. Eitelberger, auf Lebenszeit in das Herrenhaus berufen. 
Aus Anlass der internationalen Ausstellung der graphischen Künste in Wien wurde 
dem Präsidenten der Ausstellungs- Commission Hugo Grafen Abensperg - T ra u n, 
Curator des Oesterr. Museums, die a. h. Anerkennung, dem Prof. William Unger die 
u. h. Zufriedenheit, aus Anlass der historischen Ausstellung der Stadt Wien dem Gemeinde-
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.