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Die Frequenz der Schule stellt sich folgendermaßen dar: 
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Winter-Semester r889lgo: 
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Sommer-Semester 1890: 
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WintervSemester rligojgr: 
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Das hohe k. k. Ministerium für Cultus und Unterricht hat dem Director, Hofrath 
J. Storck und dem Professor H. Macht Subventionen zu einer in den Hauptferien anzu- 
tretenden Studienreise nach London gewahrt, ferner dem Maler R. Fallenböck den 
Studienurlaub für Paris auf das Schuljahr rßgojgt ausgedehnt, endlich dem Assistenten 
R. Rossler für dieselbe Zeit einen Urlaub bewilligt, um einen Decorationsauftrag in 
England ausführen zu können. Nachdem jedoch Rossler die Ueberzeugung gewonnen 
hat, dass der ihm für England in Aussicht gestellte Auftrag sich nicht realisiren werde, 
hat derselbe auf den Urlaub Verzicht geleistet und mit Beginn des Schuljahres 1890191 
seine lehramtliche Thatigkeit an der Kunstgewerbescltule wieder aufgenommen. 
Chemisches Laboratorium. Als Hospitanten waren im Laboratorium thätig: 
Karl Moest, aus Znaini, im zweiten Jahre; derselbe trat mit 6. März in Stellung als 
Chemiker der Thonwaarenfabrilt der Brüder Urhach in Teplitz; Emil Kraemer, aus 
St. Petersburg, bis Juli, seither als Professor der Keramik an der genannten Schule 
angestellt; Karl Schlimp aus Wien, im zweiten Jahre, trat mit Ende Mai zum Betriebe 
der eigenen Thonwaarenfabrik in Schattau in Mähren ein; Josef Windergerst aus 
Wolferdingen (Lothringen), bis Ende Juli, seither als Chemiker in der Thonwaaren- 
fabrik von Utzschneider d: Cn. in Saargemünd angestellt; Franz Sändor, aus Semlin, 
mit einem Stipendium der croatischen Landesregierung bis Ende Juli, seither als 
Lehrer für Keramik und gewerbliche Chemie an der Landes-Gewerbeschule in Agram 
angestellt; Oscar Bloch, aus Karlsbad, seit October; Johann Slawinski, aus Kolomea, 
mit einem Stipendium des galizischen Landesausachusses, seit October. 
Die Vorlesungen und zwar: 
r. über gewerbliche Chemie im Schuliahre t889(9o waren von 38, im Schuljahre 
tllgolgr von 27 Schülern und l Gast besucht; 
z. der chemisch-technische Curs über Keramik von tl Schülern; 
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4. die Vorlesungen über Chemie der Farben zählten 49 Schüler. 
An Arbeiten für auswärtige lnteressenten wurden am Laboratorium ausgeführt: 
zo Feuerfestigkeitsprüfunäen und Brennproben von Thonen. 6 Cement-Brennproben, 
3 vollständige Thonanalysrn, sonstige Analysen, 1 Untersuchung und Begutachtung 
im Interesse des k. lt. l-iauprzollamres, solche für private Interessen. Glasurverxuche für 
z Auftraggeber, Ermittlung und Ptaparatur von speciellen Farben, Emailen und Patinir- 
praparaten in 6 Fallen. Versuche über des Schwarzbrennen tauschirter Stahlarbetten und 
Durchführung solcher Patinirungeu an zwei großen Lampen und diversen Dosen für 
das lt. u. lt. bosnische Bureau lür Kunstgewerbe zu Zwecken der Landwirthsehaftlichen 
Ausstellung; desgleichen die versuchsweise Durchführung der Emaillage an zwei 
großen Bronze-Kirchenleuchtern mit den am Laboratorium ermittelten Emnilen für die 
Firma A. Samassa in Laibaeh. 
Die Einnahmen des Laboraroriums betrugen: 
t. Laboratoriumstaxen ..  
2. Taxen für Arbeiten und Untersuchungen . 
3. I I MutTelhrande und Reatitutionen . . 
.. B. 350'- 
. n z '60 
- ' 4 '39 
Summa H. 66790 
Die Versuehslrbeiten des Laboratoriums hetreKs der Ermittlung und Vervoll- 
lu-mmnung von keramischen Massen, Glasuren und Deeorationsrnitteln konnten im 
Berichtsjahre ihren Ausdruck finden in einer Reihe von 50 Gefaßen und Musterstücken 

	        

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