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im Winter-Semester lßgljgz: 
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um Sommer-Semester 1891: 
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im Winter-Semester 1892[93: 
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Die Kunstgewerheschule beklagt den Verlust eines seiner wärmsten und treuesten 
Freunde und Berather im Aufsichtsrathe, des Hofrathes Professor Dr. Ernst v. Brücke, 
dessen Tod am 7. Januar erfolgte. An seine Stelle wurde der Professor der technischen 
Hochschule Hofrath Dr. Alex. Bauer berufen. 
Ueber Ansuchen des Directors der Kunstgewerbeschule, Hofratlt Josef Storck. 
hat das k. u. k. Reichs-Finanzministerium denselben von der Verwendung als Consulent 
für die kunstgewerblichen Agenden Bosniens und der Herzegowina enthoben. 
Das Ministerium für Cultus und Unterricht hat den Prof. Friedrich Sturm über. 
sein Ansuchen in den dauernden Ruhestand versetzt. Der Aufsichtsrat}: hat beim Scheiden 
des Prnf. Sturm aus der Anstalt sein herzliches Bedauern darüber ausgesprochen, dass 
sein Augenleiden ihn nothigte, einem Berufe zu entsagen, dem er durch lan e Jahre mit 
unermüdlicher Pßichttreue und dem schönsten Erfolge abgelegen hat, wo r ihm der 
warmste Dank und die volle Anerkennung für seine ausgezeichnete Wirksamkeit seitens 
des Aufsichtsrathes ausgesprochen wurde. An Stelle des Prof. Sturm hat das Ministerium 
für Cultus und Unterricht den akademischen Maler in Paris, Rudolf Riharz, mit s. Seps 
tember unter Zuerkennung des Professorentitels zum wirklichen Lehrer an der Kunst- 
gewerbeschule ernannt. 
Gleichwie in dem abgelaufenen Schuljahre wurde auch für das gegenwlrtige der 
Professor an der k. k. Stnatsgewerbeschule in Wien, Julius Kaietan, als Lehrer für 
das technische Zeichnen bestellt, und der Custosadiunct Dr. Eduard Leisching mit der 
Unterrichtsertheilung in der Kunstgeschichte betraut. 
Das Ministerum für Cultus und Unterricht hat dem Director J. Storclt, sowie den 
Profesoren Oscar Beyer und Karl Karger zur Vornahme von Studienreisen hehufs Be- 
sichtigung der nExposition des arts de ln femmeu in Paris im Laufe der diesjlhrigen 
Hauptferien Reiseunterstützungen im Betrage von je 300 H. bewilligt. 
Durch die Muniticenz des Ministeriums für Cultus und Unterricht hat die Lehr- 
mittelsamtnlung der Kunstgewerbeschule eine überaus reiche und werthvolle Vermehrung 
erfahren, und zwar sind durch Gewährung von außerordentlichen Crediten eine Anzahl 
von hervorragenden Gypsabgüssen franzosischer ornamentaler Arbeiten des I1. und 
I3. Jahrhunderts aus dem Muse: des arts decoratifs in Paris erworben worden; ferner 
sind von den Erben des in Paris verstorbenen Malers Richard Fallenbock die von dem- 
selben in Paris ausgeführten 30 Studienblltter in das Eigenthum der Kunatgevverbeschule 
übergegangen. 
Die Handels- und Gewerhekamrner für das Erzherzogthum Oesterreich unter der 
Enns hat der Kunstgewerbeschule zum Zwecke der Beschaßung des nothigen pflanz- 
lichen Studienmaterials an der Fachschule für Blumenmalerei eine Subvention von 306 H. 
bewilligt. 
lm Sinne des Stiftsbriefes der Albert Freiherr v. Rothschild'schen Stiftun wurden 
von den Stiftungsinteressen an die Absolventen der Kunstgewerbeschule: . Schul- 
meister 400 0., J. Groh 450 fl., A. Kaiser 620 H. und A. Juppe soo fl. Unterstützungen 
für Kunstauftrlge gegeben. 
Stellung, beziehungsweise Verwendung haben nachbenannte ibsolvirte Zöglinge 
gefunden:
	        

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