MAK
Geschenke 
farldie Sammlungen wurden gemacht: 
Von Sr. Durchlaucht dem reg. Fürsten Johann von und zu Liechtenstein: 
Schnasel mit biaehßllicham Wappen nPavia t687t, Thon; a Reliefs mit f-iguraler Dar- 
stellung, Anfang des tg. Jahrhunderte, Blei. 
Von Grnün Marianne Kinsky: Magnatenhaube; Stickerei auf Goldstolf; Reliquiar 
an geßochtener Kette. 
Von Sr. Exeellanz Sectionachef Graf Vincenz Latour: oDie Wahrheitu, Gruppe 
von Giuliani. bemalt, Thon. 
Von Herrn Edmund Braun: 3 Sehtnuckplattchen. 
Von den Herren Deltsch d: Staniek: Medaille auf Prof. Benedikt, Bronze. 
Von Herrn A. Eichholtz in Berlin: Medaille auf Frau Pauline Eichholtz, 
1895, Bronze. 
Vom Emailwerk uAuatria-t: Moskauer Kronungsbecher, Etnail. 
Von Herrn Dr. Albert Figdor: Pfanneneisen (Pusterthal); Hammer und Hacke, 
Bronze und Eisen; Spachtel, Eisen; 8 Bronzepla uetten; 5 Fliesen, Württemberg. Thon; 
Krug mit Ansicht von Linz, Stelnzaug; z. Majolclkafllaaan, italienisch, Thon; z Bäcker- 
model, Holz; Kinderstuhl, Helmbach, Holz; Kastchen mit Strohmosaik; kleines flaschen- 
artiges GeflB mit Metalllustre, bez. Massier und L. Levy, Thon; Armatuhl mit geschweiften 
Lehnen, bunt bemalt, Holz. 
Von der Gesellschaft der patriotischen Kunstfreunde in Böhmen: 
Medaille auf den ioojahrigen Bestand der Gesellschaft der patriotischen Kunatfreunde in 
Böhmen, von Tautenhayn, Bronze. 
Die Bibliothek. 
Der Bestand der Bibliothek erfuhr im abgelaufenen Jahre einen Zuwachs von 
223 Nummern. Er belief sich Ende 1896 auf ttßbo Nummern gegen xt.637 des Vor- 
jahres. Davon entfallen 59 auf Geschenke und Tauschachriften, und 164 auf Anklufe. 
Die Verleihungen von Büchern und Vorlagewerken nach auswärts, an Schulen, Kunst- 
gewerbetreibende und Private in Wien und den Provinzen erreichten im Jahre t396 die 
Hohe von 2057 Posten. 
Unter den Geschenken nennen wir besonders: Altorientalische Glasgefaße, nach 
den Originalaufnahmen des Prof. G. Schmoranz und Chlingensperg-Berg, Das 
Gräberfeld von Reiehenhall, zugewendet durch das k. k. Ministerium für Cultus und 
Unterricht, aowie Niffle Anciaux, Les repos de Jesus, und Tuer, Histoty cf the 
hornbook, Geschenke des Curators Dr. A. Figdor. 
Als besonders werthvolle Erwerbungen konnen bezeichnet werden: Max Klinger, 
Radirungen, Zeichnungen, Bilder und Seulpturen in Nachbildungen durch Heliogravure 
mit Text von F. H. Meißner; Schrielter, Kunstschatze in Eines-Lothringen, t4o Tafeln, 
Lichtdrucke nach Sculpturen, Malereien und kunstgewerblichen Objecten der Landes- 
Ausstellung vom Jahre 1895-, Drury Fortnum, Maiolica; Mummenhoff, Das Rathhaus 
in Nürnberg mit n; größeren Abbildungen nach alten Originalen etc. und 7x kleineren 
Illustrationen; E. Mßntz, Les Tapisseries de Raphael au Vatican et dans les principaux 
musees ou collectiona de l'Europe, eine historisch kritische Studie mit a9 Tafeln, Heliu- 
gravuren etc. nach Originalen und mehr als Ioo Illustrationen im Text; Gugganheim, 
Le cnrnice italiane dalla meti del aecolo XV allo scorcio del XVl, mit tzo Abbildungen 
von Rahmen in Lichtdruck. Unter den Fortaetzungswerken verdienen genannt zn werden : 
Woermann, Handzeichnungen alter Meister irn ltonigl. Kupferstichcabinet zu Dresden; 
Deininger, Das Bauernhaus in Tirol und Vorarlberg; Storck. Alte Mobel für moderne 
Bedürfnisse; Grasset, La plante et aes applications ornementales; Deatree, Les muaees 
royaux du parc de Ciuquantenaire et de la porte de Hal i Bruxellaa, und die neue Folge 
von Gerla ch's Allegorien. 
Die Kanstbllttoraammlnng wurde im Jahre 1896 um 1.59 Blätter Ornament- 
stiche, 40 Blätter Originalzeichnungen und 249 Blltter in Photographie, Lichtdruck und 
verwandten Vervielfaltigungsarten, zusammen also um 548 Blätter vermehrt. Aus der 
Reihe der erworbenen Ornamentstic he heben wir als besonders achitzbare Erganzun en 
der Sammlung hervor: Das aus toz Blättern bestehende Ornamentwerk des Matthias 
Darly, Entwurf: für Portale, zu Wand- und Fensterdecorationen, für Kamine, Oefen, 
Plafonds u. A. enthaltend (London 1771), Durer's Titeleinfasaung mit der Taufe Christi 
(Bartsch App. 30), das ungemein seltene Werk des Wiener Hoftiscltlers Georg Has mit 
4,7 Blattern seiner Entwürfe zu reichen Holzdecken (Wien 1583), die Folge der Wand- 
fullungen mit Blumen und Etnblemen von Ranson, die Hirsch- und Hascniagd von 
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