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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe III (1868 / 29)

"'39- MITTHEILUNGEN wg". 
Dritter Jahrgang. 15. Februar 1868. 
k. k. österr. Museums für Kunst 81 Industrie. 
(Monatschrift für Kunst 8a Kunstgewerbe.) 
(Am 15. eines jeden Monats erscheint eine Nummer. - Abonnementspreis per Jahr 3 tl. ö. W. 
Bedacteur Dr. G. Ihn. Expedition von C. Gercld's Sohn. Mnn sbounirt irn Museum, bei 
C. Gerold's Sohn, durch die Postsnstalten, sowie durch alle Buch- und Kunsthandlungen.) 
I n h l l t: Die Blufrlge das Sam-r. Ilulsulns. - Erläuterungen des Prolsctes liir den Neubau des Museums. 
-Vorleluugen im lultuln. - Kleinere Mitthnluvuren. - Verzelchniss du im Museum kiullicheu 
Oypllbgüllv. - Viennl Veneichnlss der luf der Psrlnr Ausstellung erworbenen Gegenstände, - 
Bibliothek-Katalog. 
(m: einer Beilage. n. der Btirke eines uns" Druckhogens.) 
Die Baufrage des österreichischen Museums. 
In der kurzen Geschichte des österr. Museums nimmt die Baufragc 
eine so hervorragende Stelle ein, dass wir unseren Lesern von dem 
Stande derselben ausführlich Nachricht zu geben uns veranlasst sehen. 
Wie dringend dieselbe ist, bedarf keiner ausführlichen Erörterung; alle 
diejenigen, welche die Ausstellungen des Museums besuchen oder den 
Vorlesungen beiwohnen, kennen die Uebelstände der Raumbeschränktheit, 
unter welchen die Thiitigkeit dieser Anstalt wie unter einem drückenden 
Alp leidet. Unseren Lesern ist auch bekannt, dass die Eingabe, welche 
s. Z. das Curatorium wegen eines Neubaues an Se. Majestät gerichtet 
hat, vom glücklichsten Erfolge begleitet gewesen und dass dem Museum 
mit der a. h. Entschliessung vom 30. Juli 1867 die nächst der Stuben- 
thorhrücke gelegene, einerseits von der Ringstrssse, anderseits vom Wien- 
ilusse begrenzte Area als Bauplatz unentgeltlich überlassen worden ist. 
Im gegenwärtigen Augenblicke handelt es sich nur noch um div 
Bestimmung der Bnulinie, und da die Verhandlungen hierüber in den 
verschiedenen Sectionen das Gsmeindsrathes sehr langsam vor sich gehen 
und auf verschiedene Schwierigkeiten gestossen sind, so hat sich Se. Ex- 
cellenz der Herr Minister des Innern bestimmt gefunden, ein Schreiben, 
dessen Wortlaut wir hiermit reyroduciren, an den Herrn Bürgermeister 
von Wien zu richten: 
Euer Hochwoblgeboren! 
Ich hebe die Ehre, Ew. Hochwohlgsboren die von dem Archi- 
tekten Professor Fcrs tel verfassten Pläne für den Bau des Industrie- 
Museums mit dem Bemerken zu übermitteln, dass vom Standpunkte 
des, bei der Ucberlnssung des Bauplatzes gemachten Vorbehaltcs 
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