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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe III (1868 / 30)

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besser geworden ist. Ebenso geht es ihnen mit den Tapeten, welche in jeder Beziehung 
schlecht zu nennen sind. Ich kann als Technologe überhaupt China nur als wnrnendes 
Exempel. nicht als llluster anführen. 
China ist das Ideal jedes Conservativen, das Gewerbe aber nnd mit ihm die Tech- 
nelugie soll sich rasch und stetig metemorphisiren in der Richtung zum guten; sogar Re- 
volutionen, technische nämlich, sind ihm zuträglich gewesen. 
Kleinere Mittheilungen. 
(Allerh. Geschenk.) Se. k. k. Apost. Majestät haben a. g. zu gestat- 
ten geruhr, dass die seit längerer Zeit im Museum ausgestellte Portraitbüste 
Sr. Apost. Majestät aus Roheisen uss aus dem Etablissement von Zegut 
in Lothringen, welche während er kurzen Anwesenheit Sr. Majestät in 
Frankreich im vorigen Jahre angefertigt und von Sr. Majestät als ein 
Act der Huldigung des Fabriksbesitzers angenommen worden ist, als 
a. h. Geschenk Sr. Majestät im Museum verbleibe. 
(Die neueste Publication des Museums, „Ornamente antiker 
Tdlougefässe") ist mit dem Erlasse des k. k. Ministeriums für Cultus 
und Unterricht vom 26. Februar l. J. Z. 1447 den Statthaltereien und 
Lnndesstellen der cisleirhanischen Reiehshälfte mit dem Bedeuten notiii- 
cirt und ihre Aufmerksamkeit. darauf gelenkt worden, dass auch diese 
Blätter sowie das frühere unter dem Titel „Umrisse antiker Thongefasse" 
publicirte Werk zum Unterrichtsgehrauche als Zeichnungsvorlagen an 
Realschulen geeignet sind und auch an anderen Lehranstalten, in welchen 
ein Unterricht im Zeichnen ertheilt wird, namentlich an Gewerheschulen 
mit Nutzen zur Anwvndun gelangen können. Auch dem Kriegsmini- 
sterium ist davon eine Mit! eilung gemacht worden. 
(Geschenke an das Museum.) Dem Museum sind neuestem von dem Parise- 
Correspoudenten Herrn Ilofmth Baron von Schwarz wieder mehrere interessante fran- 
zösische Publicationen über kunstgewerbliche Gegenstände zum Gen chenke gemacht wor- 
den, für deren Zuwendung die Anstalt dem Herrn Einsender um so mehr zu Dank verr 
ptlichtet ist, als dieselben nicht in den Buchhandel kommen, sondern von den Kunst- 
freunden, auf deren Kosten sie erscheinen, nur zur Vertheilung in engeren Kreisen he- 
stimmt sind. 
Der k. k. Legntionsrath der österreichischen Gesandtschaft in Cousmntinopel, Herr 
Albin von Vstsera, hat dem Museum drei Stücke sehr interessanter orientalischer Fsyence- 
teller, alte Arbeit von der Insel Rhodus, welche jetzt nur mehr selten dort vorkommen und 
in London und Paris sehr gesucht sind, ferner zwei Metallschiisseln, eine davon mit deut- 
scher Inschrift, zum Geschenke gemacht und dem derzeit in Constantinopel befindlichen 
Curator des Museums, St. Excsllenz Herrn Grafen Edmund Zichy, einige Stoifmuster von 
Brussa. und Krüge aus den Dardnnellen für das Museum übergeben. 
Von Herrn Maurice Rhodä, einem der holländischen Commissäre bei der letzten 
Pariser Ausstellung, sind dem Museum einige interessante Metallarbeiten. darunter ein 
sehr hübsches Schloss mit Schlüssel, von Bildhauer Siissmann-Bellhorn in Berlin, 
der Gypsabguss eines Faun, als Geschenk zugesendet worden. Herr Franz Bujatti hat 
dem Museum ein auf der Pariser Ausstellung exponirtes Exemplar des für den Salon der 
Hoifestloge des neuen Hofopsrntheuters bestimmten Panneau zum Geschenke gemacht. 
Die Weberei und Stoffe von diesem Panneau sind aus dem Etablissement des Herrn Bu- 
jatti, die Stickerei von Giani, die Emsils von Seidan und Chadt, die Tischler- 
ubeit von Paulik, die Bildhauerarbeit von La Vigne und die Vergoldung von Biihl- 
mnyer. Für diese wsrthvollen Geschenks wird hiemit der Dank des Museums ausgesprochen. 
(Neu ausgestellte Gegenstände.) Am 16. Februar: Reliefs tiir die Loggien 
im neuen Opernhaus von Prof. Hihnel iu Dresden; Einband eines Missale, componirt 
vom Architekten J. Lippsrt, ausgeführt im Atelier von Brix Et Anders in Wien;
	        

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