MAK
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Internationale Sammler-Zeitung 
Nr. 10 
Schmuck. Arbeiten aus Edelmetall. Vitrinenobjekte. 
Nr, 353, Kollier, Biedermeier, K 7500; Nr. 354, Goldene 
Brosche, Biedermeier, K 4000; Nr. 355,' Silbervergoldeter 
Gürtel mit Perlen und Steinen, Siebenbürger Arbeit, Renais- 
sar.cs, K 14.000; Nr. 356, Goldene Taschenuhr, Welk von 
Tobias, London, K 3600; Nr. 357, Goldenes Brasselett, Mitte 
19. Jh., K 1200; Nr. 358, Nähnecessaire, Ge ld; Biedermeier, 
K 5000; Nr. 359. Brosche, Amethyst, K 6500; Nr. 360, Stein 
kameebrosche, K 4500; Nr. 361, Steinkameebrosche, 18. Jh., 
K 9500; Nr. 362, Ellenbeinbrosche. K 2700; Nr. 363, Goldenes 
Brasselett mit Steinkamee aus Onyx, K 10.000; Nr. 364, 
Goldenes Brasselett, K 10.000; Nr. 365, Goldenes Kollier, 
Empire, K 5500; Nr. 366, Chatelaine aus Gold, Louis XVI., 
K 4000; Nr. 367, Kollier, Empire, K 8000; Nr. 368, Kollier 
mit Brosche, Empire, K 6500; Nr. 369, Goldene Brosche, 
18. Jh., K 8500; Nr. 370, Breloque, 18. Jh., K 3000; Nr. 371, 
Goldener Marquisenring, K 4200; Nr. 372, Karneol-Kam ee- 
brosche, K 3800; Nr. 373, Goldene Brosche, Biedermeier, 
K 1900; Nr. 374, Goldenes Medaillon, Biedermeiei, K 6700; 
Nr. 375, Brosche, Onyx Intaglio, K 3000; Nr. 376, Kleiner 
Anhänger aus Opal, K 7500; Nr. 377, Brosche, Amethyst, 
K 17.500; Nr. 378, Goldkollier, Empire, K 6600; Nr. 379, 
Amethystplatte, 18. Jh., K 7000; Nr. 380, Steinkameebrosche, 
K 10.500; Nr. 381, Desgl., K 6700; Nr. 382, Runde Brosche 
in Diamanten, K 4000; Nr. 383, Brosche, um 1800, K 8000; 
Nr. 384, Goldbrosche, um 1840, K 4000; Nr. 385, Anhänger, 
Gold, K 3400; Nr. 386, Anhängerkreuz, Gold, Empire, K 8000; 
Nr. 387, Goldene Brosche, K 5200; Nr. 388, Biedermeier- 
ührchen, Französisch, um 1840, K4400; Nr. 389, Desgl., K 5400; 
Nr. 390, Goldene Taschenuhr, Biedermeier, Werk von Baulte 
in Genf, K 5500; Nr. 391, Goldene Taschenuhr, Empire, 
K 3700; Nr. 392, Goldene Taschenuhr, Le Roy, Paris, K 4200; 
Nr. 393, Goldene Taschenuhr von Ant. Rey & Fils, Genf, 
K 10.000; Nr. 394, Goldemaillierte Taschenuhr, Ende 18. Jh., 
K 6300; Nr. 395, Goldene Taschenuhr von Johann Cater, 
London, K 28.000; Nr. 396, Goldemailliertes Breloqueührchen, 
Empire, K 19.000; Nr. 397, Sardonya-Fle.kon, K 14.500; 
Nr. 398, Goldener Nadelbehälter, I\ 1300; Nr. 399, Kleines 
Fernrohr, 18. Jh., K 4300; Nr. 400, Goldenes Flakon in. Ge 
stalt eines Mopses, K 40.000; Nr. 401, Muschelförmige Berg 
kristalldose, K 44.000; Nr. 402. Goldene Tabatiere, um 1840, 
K 7200; Nr. 403,' Schildkrotdose, 18. Jh., K 4100; Nr. 404, 
Silbernes Schnupftabakdöschen, K 2000; Nr. 405, Silbeiver 
goldetes Döschen, Deutsch, 17. Jh., K 10.000; Nr, 406, Dose 
aus rötlichem Stein, Empire, K 4000; Nr. 407, Muschelförmige 
Dose, Deutsch, 18. Jli., K 5600; Nr. 408, Karneoldose, 18. Jh., 
K 5000; Nr. 409, Dose aus Bronze, K 1500; Nr. 410, Golddose, 
Französisch, Louis XVI., K 66.000; Nr. 411, Rechteckige 
Dose aus Gold, um 1830, K 54.000; Nr. 412, Golddose, Amster 
damer Probe, um 1840, Iv 78.000; Nr. 413, Goldenes Brasselett 
mit Brillanten, K 34.000; Nr. 414, Schmuckgarnitur, K 120.000; 
Nr. 415, Desgl., K 130.000; Nr. 416, Perlenkollier, zirka 1800, 
Graves, K 125.000; Nr. 417, Bronzedose, 18. Jh., K 800; 
Nr. 418, Kokosbecher, Deutsch, 17. Jh., K 10.500; Nr. 419, 
Kassette mit 12 Ve. meillkaffeelöffeichen, Französis ch, 19. Jh., 
K 3000; Nr. 420, Ein Paar Silberleuchter, Wien, 350 g, K 5000; 
Nr. 421, Silberner Obstkorb, Wien um 1840, K 1900, Nr. 422, 
Silberne Milch- und Kaffeekanne, Wien 1817, K 14.000; 
Nr. 423 Silberne Zuckerdose, Wien 1844, K 4400; Nr. 424, 
Zwei silberne Salzfäßcben, K 1300; Nr. 425, Silberner Aufsatz, 
Wien 1800, I\ 1900; Nr. 426, Silberner Aufsatz, Wien 1860, 
K 2800; Nr. 427, Silberne Konfektscliale, Augsburg, 17. Jh., 
K 10.500; Nr. 428, Silberner Samowar, K 14.000; Nr. 429, 
Silbernes Kruzifix, K 750' Nr. 430, Silbernes Salzfaß K 1700; 
Nr. 431, Silberne Zuckerdose, K 2200; Nr. 432, Silberne Tee- 
ka.nnc, K 3000; Nr. 433, Silberne Zuckerdose, K 3800; Nr. 434, 
Zwei silberne Salzfäßchen, K 1500: Nr. 435, Silberne Zucker 
schale, K 4000; Nr. 436, Silberner Teller, K 5300; Ni. 437 
Fächer auf Schwanenhaut, Epoche Louis XVI., K 16.000; 
Nr. 438, Fächer auf Schwanenhaut, Epoche Louis XV., K 42.000, 
Nr. 439, Desgl., K 45.000; Nr. 440, Desgl., Epoche Louis XVI., 
K 77.000; Nr. 441, Desgl , Epoche Louis XV., K 13.000; 
Nr. 442, Vernis Martinfächer, K 15.500; Nr. 443, Duchesse- 
Schärpe. K 8000; Nr. 444, Standuhr aus Perlmutter, K 7500; 
Nr. 445, Tintenzeug aus Perlmutter, K 29.000; Nr. 446, Flakon- 
ständer aus Perlmutter, Wien, Empire, K 8000; Nr. 447, Näh 
kassette aus Perlmutter, Französisch, Empire, K 3400; Nr. 448, 
Fünf Wachsbossierungen, K 1700. 
(Schluß folgt.) 
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Notgeld. 
Alts Linz wird uns geschriebei: 
Die Hoffnung, daß die Ausgabe von Landesnotgeld 
der Flut von Notgeld einen Damm entgegensetzen 
werde, hat sich nicht erfüllt; fast täglich erscheinen 
neue Ausgaben von Notgeld. In Ober Österreich sind 
derzeit gewiß schon 100 Notgeldgemeinden. Viele 
schreiten bereits zur zweiten oder mehrfachen Auflage. 
Eferding hat wohl einen Rekord aufgestellt, da es 
gegen zwanzig Auflagen absetzte und sogar über einige 
Fehldrucke verfügt, das kleine Losenstein am 
Loser ist bei der dritten Auflage, Steinakirchen 
am Forst bei der zweiten usw. Die Nachfrage ist stür 
misch, das Geschäft, das die Gemeinden dabei machen, 
ein glänzendes. Einzelne Gemeinden beschränken sich 
aber nicht darauf, sich den Nominalbetrag für das Not 
geld zahlen zu lassen, sie verlangen von Sammlern 
eine Manipulationsgebühr, die den Betrag des Not 
geldes wesentlich übersteigt. Kein Wunder, daß sich 
unter diesen Umständen schon der Schleichhandel 
des Notgeldes bemächtigt hat. In Linz gibt es bereits 
einige Notgeldbörsen, so ist eine am Graben, eine in 
der Goethestraße in Papiergeschäften. Die Preise der 
Serien sind gewöhnlich das Doppelte des Nominale. 
In der Goethestraße befindet sich am Eingänge des 
Geschäftes sogar eine Art Kurszettel! 
Und erst das Treiben auf der Straße! Hier wird 
von jung und alt gekauft und verkauft, getauscht und 
gefeilscht, es herrscht Angebot und Nachfrage, kurz, 
man glaubt auf einer regelrechten Börse zu sein. „Wer 
will Grünau?“ „Wollen Sie Liechtenstein ? Sehr billig!“ 
Der Umsatz der hier „getätigten“ Abschlüsse ist ein 
ganz beträchtlicher, und man muß nur staunen, über 
wie viel Geld acht- bis zehnjährige Knirpse verfügen. 
Am begehrtesten und wertvollsten -sind natürlich Sätze, 
die nicht mehr zur Ausgabe gelangen, oder solche, die 
nur in geringer Auflage erschienen. Besonders aber neue 
Sätze, die auf der Börse noch unbekannt sind/finden 
reißenden Absatz. 
Neuestens melden in Oberösterreich die Ausgabe 
Von Notgeld die Gemeinden Grün bürg im Steyrta.1, 
St. Georgen am Ybbsfeld, Schärding und Wels. — 
Die Erste Mittelstands-Wirtschaftsgenossenschaft Linz 
bereitet füi ihre Betriebe Gutscheine zu 20, 25, 50 und 
75 Heller vor. Der künstlerische' Entwi rf trägt auf 
seiner Vorderseite durch Handschlag vereint zwei 
markige Gestalten, die Vertreter der Bürgerschaft 
und Stände. Im Hintergründe erscheint der Linzer Dom 
als erstes Kunstdenkmal Ober Österreichs. Die vor 
treffliche Zeichnung ist von zierlichem Eichenlaub als 
Sinnbild deutscher Treue umrankt. 
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