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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe VI (1871 / 75)

'11" MITTHEILUNGEN WEI- 
Seehster Jahrgang. d es 15. Decbr. 1871. 
k. k. österr. Museums tiir Kunst 81 Industrie. 
(Monatschrift für Kunt 8a Kunstgewerbe.) 
 
(Am 15. eines jeden Monats erscheint eine Nummer. - Abonnementspreis per Jahr 3 B.  
Redecteur Bruno Sucher. Expedition von C. Gerold_'s Sohn. Man nhonnirt im Museum, 
bei Gercld 8: Cornp., durch die Postnnstalten, sowie durch alle Buch- und Kunsthnndlnngen.) 
l n h l I t: Die Knnstuutlnde In Oesterreich und die Wiener Wnlmllltlllnng. - Der illulsrlrte Kahle] der 
Ornsmsnutlchllnimluug des Oesterr. lluslulm. - Fsehlchule lTir Porenllnnlndnstrle. _ Tiroler 
Marmor. - Zur Chemie der Thonwuren. (Schluss) - Verislchnisl der Photographien. - Lite- 
rlrhcll-lrlllttsche Publlcltlnnell des Oestelr. lllllellml. - Kllllleri llltthtllllngen, 
Mit dieser Nummer sohliesst der sechste Jahrgang der 
„Mittheilungew eb. Von Neujahr an werden die „Mtttheilungexw 
nicht mehr am 15., sondern am I. eines jeden Monate erscheinen 
und läuft der Jahrgang von Januar bis Deeember. - Zugleich 
erötlnet die am l. Januar 1872 erscheinende Nummer den Be- 
richt „Ueber die kunstgewerbllohe Ausstellung des Museums." 
 
Die Kunstsustäude in Oesterreich und die Wiener Welt- 
ansstellung. 
Wir entnehmen dem Vortrage des Directors Eitelberger, womit 
derselbe die diesjährigen Wintervorlesungen eröifnete, einige Bemerkungen 
über die in der Ueberschritt bezeichneten Verhältnisse, auf welche der 
Vortrngende in der Entwicklung seines Thema's „über die Kunstbestre- 
bangen in Oesterreicb" zu sprechen kam, indem wir dsliirhalten, dass 
die dargelegten Ideen über diese Dinge unseren Lesern von Interesse 
sein dürften. 
Der Neubau des Museums sowie die bei seiner Eröifnnng versu- 
staltete Kunstgewerbeausstellung sind ein Gradmesser, ein Probirstein 
geworden iiir die Untersuchung, in welchem Zustande das österr. Kunst- 
gewerbe -- um von diesem zunächst zu sprechen - im Augenblicke 
sich befindet, Der Neubau mit seiner durchaus harmonischen und vonrder 
Heuptidee des Entwurfes bis zur Materialverwendung, geistig und nach- 
lich, rein künstlerischen Wirkung beweist nicht minder als die Ausstel- 
lung einen erfreulichen Fortschritt auf diesen Gebieten 'im Vaterlande. 
Die gi-osse Anzahl von Künstlern, die hier als entwerfende und 
schaffende Meister selbständig aufgetreten) sind, ebensojber auch die 
Menge geschulter Arbeiter, deren Hände diesen Ideenproductionen die 
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