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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe VIII (1873 / 94)

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vergrössertem Maßstabe und die coloristische Composition, ferner für die 
Malereien auf Seide. 
Giovanni Bettiza aus Spalato: Für Seidenmalerei nach eigener 
Composition. 
_ Schule nn- Architektur. 
Emanuel Drahan aus Böhmen, ehemaliger Zögling der Schule: 
Für die Compasition des Entwurfes zu einer gewebten Decke. 
Gustav Ritzinger aus Wien: Für Composition und eigene Aus- 
führung eines eisernen Kästchens sowie für Entwürfe zu Schlüsseln u. dgl. 
Marie Ritter aus Palekov in Galizien: Für zwei Tischchen mit or- 
namentaler Holzmalerei. 
Georg Weiss aus Wien, 
Andreas Trötscher aus Wien, 
Wilhelm Schmidt aus Ludwigsburg in Württemberg, 
Franz Michel aus _Wien: sämmtliche in erster Linie für die Compo- 
sition und die gleichzeitige Ausführung von Möbelstücken. 
Emanuel Maler aus Wischnitz in Galizien: Für den Entwurf und 
die Ausführung eines Gehäuses der Thorarollen. 
lgnaz Bühlmayer aus Wien, ehemaliger Zögling der Schule! Für 
den Entwurf und die Ausführung eines Spiegelrahmens. 
Marianne Fürst aus Wien: Für den Entwurf und die Ausführung 
eines Polsters und andere Compositionen. 
Bildhauersohule. 
August Kühne aus Königslutter in Braunschweig: Für den Entwurf 
' der Fortschrittsmedaille in Gyps. 
Ludwig Seitz aus Wien: Für den Entwurf mehrerer Schalen 
in Gyps. 
Josef Greil aus Linz: Für die Zeichnung zu einem Reliquienkreuze. 
Michael Holl aus Ludwigsburg in Württemberg: Für den Entwurf 
zu einer Gruppe en relief. 
Sphraglstik llährens, 
dargestellt in Siegeln der Bischöfe von Olmütz und der 
mährischeu Markgrafen. 
Das älteste Siegel, welches man von den Olmützer Bischöfen kennt 
(das Bisthum Olmütz wurde 1063 gestiftet), ist das des Bischofs Heinrich 
Zdik. Er regirte von 1126 bis 1150. Dieses einseitige runde Siegel von 
weissem Wachse stellt dar einen an dem Faldistorium sitzenden Bischof, 
mit der Rechten das Pedum und mit der Linken ein offenes Buch hal- 
tend und ohne Kopfbedeckung. Die Umschrift lautet: vHenricus, Dei 
gracia Olomucensis episcopusu. Die Form dieses Siegels erhielt sich bis 
auf Bischof Bruno (1245-1281).
	        

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