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Objekt: Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 1)

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Tierstudien von R. Bengler (Fachkurse Salzburg) 
AUS DEM WIENER KUNSTLEBEN S0 VON 
LUDWIG HEVESI-WIEN S0 
DIE SAMMLUNGEN DES ERZI-IERZOGS FRANZ FERDINAND. 
Ganz in der Stille, wie von selbst, ist in Wien ein neues Museum entstanden. In 
dem dreistöckigen gelben Hause neben dem Palais Modena, Beatrixgasse 25, sind diesen 
Winter zu wohltätigem Zwecke die bedeutenden Sammlungen des Erzherzogs Franz 
Ferdinand zur Schau gestellt. In den oberen Räumen die naturwissenschaülichen, ethno- 
graphischen und künstlerischen Ergebnisse seiner zehnmonatlichen Weltreise, die am 
15. Dezember xßgz begann, in den unteren das alte modenesische Kunstgut, dem der Geist 
des Hauses Este seinen Stempel aufprägt. Die Sammlungen aus Indien, China, Japan und 
so weiter waren, wie erinnerlich, seinerzeit im Belvedere ausgestellt und erregten lebhaftes 
Interesse. Auch die estensische Kunstsammlung war früher zeitweilig zu sehen, seit Jahren 
aber geschlossen. Nun hat der Wohltätigkeitssinn des Erzherzogs und seiner Gemalin, 
Fürstin Hohenberg, dieses Siegel wieder gelöst und damit auch die Kunstfreunde der 
Residenz zur Dankbarkeit gestimmt. Das Erdgeschoß ist das eigentliche Kunstmuseum. 
Seit der Umgestaltung im Jahre 1895 weist es einen Komplex interessanter Räumlich- 
keiten auf. An einen großen Hof mit Hachgewölbter Glaskuppel schließen sich zahlreiche 
Kabinette und eine Säulenhalle, zwischen deren Kolonnaden früher Pferdestände eingeteilt 
waren. Überall ist elektrisches Licht, das auch in den Nebenräumen ausreicht, da es
	        

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