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Metadaten: Alte und Moderne Kunst XII (1967 / Heft 90)

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Museum für Kulturgeschichte und 
tgewerbe am Joanneum in Graz birgt 
n Schränken und Laden seiner Studien- 
ilung noch viele Dinge, welche aus 
Leben der Vergangenheit berichten, 
mit ihren vielen Einzelheiten das Ge- 
aild der Schausamrnlung stören wür- 
Um jedoch diese Schätze, die das Inter- 
des Publikums verdienen, zugänglich 
machen, wurde eine Ausstellungsreihe 
richtet, welche einzelne Sachgebiete 
Studiensammlung ans Licht bringen 
1. Die letzte dieser Ausstellungen, die 
orjahr im August und September statt- 
zeigte alle jene Gegenstände, die als 
sches Beixverk bezeichnet werden 
en. 
rs Ausstellungsgut entstammte zum 
ireil der eigenen Sammlung, war aber 
durch private Leihgaben von Freunden 
xauengürlel aus braunem. goldbrosdzic-rmn Sarmband 
wir vergoldeten Silbcrbcschlägen und kleinen Pcrltn 
IWiE Schließe und Gehänge eines ähnlichen Gürtels, 
n 1500, aus dem Scheiflinger Fund 
rzl" Niclm von Zrinyi, Vcnzidi der Festung Szigu 
rgcn die Türken im Izhre Jg mit einem scinrr 
des Museums ergänzt. Aus der Alten Galerie 
am joanneum wurden mit einigen auch 
künstlerisch guten Gemälden die Kostüm- 
bilder der eigenen Sammlung erfreulich 
ergänzt. Um demWunsche nach einem mög- 
lichst reichgegliedcrtcn, lebendigen Bild zu 
genügen, empfahl sich ein umfassender 
Überblick aus allen einschlägigen Bestän- 
den, die wie ein Auslagenbummel das Inter- 
esse auch der kostümkundlich nicht Ge- 
schulten zu fesseln vermochte. 
Die Grazer Ausstellung wurde daher so arran- 
giert, daß zwei Seiten des Saales in [Xuslagcn- 
Wände verwandelt wurden, die mit einigen 
kleinen Wandvitrinen und einer freistehen- 
den Gruppe - ohne den Anspruch aufV0ll- 
ständigkeit oder Gleichmäßigkeit ä Expo- 
nate von der Gotik bis zum Jugendstil 
enthielten. Im folgenden soll ein kurzer 
n 
 
Bericht gegeben werden, der trotz scir 
flüchtigen Aufstellung einzelner Beispii 
doch eine Vorstellung vermittelt, wie vi 
fältige Bezüge aus dem Leben der V- 
gangenheit selbst durch einen so unl 
deutcnden Zweig der Kunstgeschicl 
vermittelt werden können. 
Aus gotischerZeit sind nurxvcnige, aber ko 
bare Stücke erhalten. Es sind hier die Gür 
aus dem sogenannten Scheiflinger Fund, 
denen es nur ganz Wenige Parallelstücke gi 
Diese Gürtel bestehen aus goldbrosehieri 
Samtbändern mit Ösen, Schließen und ( 
hängen aus vergoldetem Silber mit v 
schlungenen Blattxvcrkauflagen. Steingräl 
führt in seinem Buch über alten Schmi. 
ein Gegenstück aus einem schwediscl" 
Schatzfund im Statens Historiska Blusen 
in Stockholm und einen ganz ähnlicl 
Gürtel aus der Sammlung Figdor an.
	        
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