MAK

Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe VIII (1893 / 7)

Neubauten 
Architekt 
Chefredacteur: I 
Emil Bressler. 
Architektonische 
UNP IS/Ionatshefte. 
CONCURRENZEN 
Jährlich 12 Hefte mit je 8 Tafeln Abbildungen, sowie mit Grundriss- und Textbeilagen. 
Preis per Jahrgang fl. 12.—, Mark 20.—, Frcs. 25.— 
Verlag von 
Friepr. Wolfrum $ C9, Wien, i. 
Buchhandlung für Architektur 
-#-*** und Kunstgewerbe. 
IV. JAHRGANG. 1898. HEFT 8. 
Vorschläge und Mittheilungen über interessante Bau-Objecte, Entwürfe, Concurrenzen etc. werden von der Verlags- 
Buchhandlung stets dankbar entgegen genommen. 
Tafel 57. 
Wohn- und Geschäftshaus in Wien, JVlagdalenenstrasse 38. 
Architekt k. k. Baurath FRANZ RITTER v. NEUMANN in Wien. 
Eine vollständige Umwälzung vollzieht sich in der Magdalenenstrasse. Die ebenso ehrwürdigen als unansehnlichen niedrigen 
Häuser aus den alten Zeiten Wiens verschwinden mit grosser Schnelligkeit und an ihrer Stelle entsteht eine Reihe bemerkenswerther 
Neubauten. Das wiedergegebene gewaltige Gebäude ist von bedeutender Wirkung, wozu das monumentale Portal viel beiträgt. 
Tafel »8. 
Palais Anton v. haezko, Budapest, Eötvösgasse 12. 
Architekt SIGMUND QUITTNER in Budapest. 
Das im Aristokratenviertel Budapests gelegene Palais 
dient der ausschliesslichen Benützung des Eigenthümers und 
seiner Familie. Der Haupthof ist mit Parkanlagen versehen. 
Durch eine breite Unterfahrt gelangt man aus diesem in den 
rückwärtigen, von den Stallgebäuden umgebenen Stallhof. 
Letztere bestehen aus Parterre, enthaltend Stall für 8 Pferde 
etc., und Mezzanin mit Dienerschaftswohnungen; darüber sind 
Terrassen angelegt, die mit dem I. Stock des Hauptgebäudes 
in gleicher Höhe liegen. 
Die Baukosten betrugen ca. 11. 138.000. 
Grundriss zu Tafel 59. 
Tafel 59. 
Palais S. Brödy in Budapest, Alkotmany-uteza 26. 
Architekt SIGMUND QUITTNER in Budapest. 
Zweck des Baues war, im Hochparterre und I. Stock für den Besitzer, Herrn S. Brödy, 
eine elegante Herrschaftswohnung zu schaffen. Die Wohnungen im II. und III. Stock sind 
durch eine separirte Haupttreppe zugänglich. 
Die ganze Parade ist mit Stein verkleidet, auch der inneren Ausstattung ist grösste 
Sorgfalt gewidmet worden. Die verbaute Fläche ist 198 Quadratklafter gross, bei einer 
Grundfläche von 244'70 Quadratklafter. Die Baukosten betrugen rund fl, 184.000. 
Tafel 60-61. 
Coneurrenzprojeet für den Neubau „u Kliéü“ in Prag. 
Architekten HANS BRODSKY und HANS HEINDL in Prag. 
Das Programm enthielt folgende Hauptpunkte: Auf dem Platz des demolirten Brauhauses 
„u Klicu“ sind zwei Häuser und zwar auf dem Radeckyplatz und in der Karmelitergasse 
aufzuführen, die verbunden sein können und im Erdgeschosse der ganzen Länge nach gleich 
breite Durchfahrten für Wagen und Fussgänger enthalten müssen. An den Durchfahrten sind 
auf beiden Seiten kleine Läden anzulegen, über diesen auf der einen Seite W'ohnungen; auf 
der andern sind die Nachbarmauern durch Verbindungstrakte zu verdecken. 
Die Architektur war mit der der Umgebung in Einklang zu bringen, weshalb die 
Projectanten Motive des alten Prager Barock anwandten. 
Das auf der Tafel 7 dieses Jahrgangs der Zeitschrift wiedergegebene Object hat die 
selben Architekten zu Verfassern.
	        
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