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Volltext: Monatszeitschrift XVII (1914 / Heft 11 und 12)

Wir müssen uns von 
allem literarischen 
Ballast befreien und 
uns vorurteillos fra- 
gen: Ist es möglich, 
diese verschiedenen 
und entgegengesetz- 
ten Datierungen, die 
fallweise jenen Ge- 
bieten entsprechen, 
in denen der betref- 
fende Autor am we- 
nigsten bewandert 
war, durch eine auf 
sicherem Vergleichs- 
material beruhende 
Stilanalyse zu er- 
setzen, aus der dann 
eine Zeitbestimmung 
sich ergeben könnte? 
Ich glaube, dies hät- 
ten Rivoira und Ven- 
turi wohl versucht. 
Wahrscheinlich ha- 
ben sie richtig er- 
kannt, daß die Kanzel 
unmöglichimVLjahr- 
hundert und ebenso 
wenig im IX. oder 
XII. Jahrhundert ent- 
standen sein kann. 
Da sie eben nichts 
Besseres vorbringen 
konnten, erwähnten 
sie das Denkmal über- 
haupt nicht: sicher- 
lich eine bessere und 
gesündere Methode, 
als einen traditio- 
nellen Unsinn mehr 
oder weniger gewäs- Abb. z. Grade, Dom, Kanzel 
sert (siehe Jackson) 
weiterzuschleppen. Um unsere Frage nach Möglichkeit erschöpfend zu 
beantworten, ist eine nähere Kenntnis des Denkmales erforderlich. Eine
	        

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