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Volltext: Monatszeitschrift XVII (1914 / Heft 11 und 12)

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stellen: Die Hguralen Portalskulpturen an den Kirchen von Gemona und 
Venzone, die größtenteils am Anfange des Trecento, wie es aus Inschriften 
unzweideutig hervorgeht, entstanden sind, zeigen in ihrer stilistischen 
Behandlung auffallende Ähnlichkeit mit den Reliefs an den Brüstungen der 
Kanzel in Grado. Man vergleiche den Engel des heiligen Matthäus auf der 
Abb. 7. Venzone, Dom, rechtes Seitenportal 
Gradenser Kanzel mit einem der throntragenden Engel des rechten Seiten- 
portals von Venzone: es ist ein und dieselbe Mache, dasselbe Niveau einer 
zurückgebliebenen Kunst. Die Kopfstruktur, die niedrige Stirne mit tief 
herunterreichendem Haarwuchs, das hochstehende Ohr, die scharfgeschnit- 
tenen Augen, wobei die Augen- und Nasenlinien zusammenlaufen, das spitze 
Kinn, dies alles kehrt an beiden Beispielen in derselben Art wieder. Dann 
auch die Gewandbehandlung: die Figuren sind beiderseits in dünn gefaltete
	        

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