MAK

Volltext: Monatszeitschrift XXIII (1920 / Heft 11 und 12)

"JE! 
auch tonige Stoffe 
schließen die Fen- 
sternischen seit- 
lich ab und mil- 
dern durch ihre 
Lichtzerstreuung 
die Härte des Fen- 
sterausschnittes. 
Direkt einfallen- 
den Sonnenstrah- 
len wehren die 
vorgezogenenSei- 
tenteile den Zu- 
tritt, ohne doch 
den strahlenden 
Tag durch künst- 
hche Djisterhelt Ausstellung „Einfacher Hausrat". M. Niedermoser 8: Sohn, Schlafzimmer, Eiche, 
zu verkümmern- man, nach eigenem Entwurf 
Die Grelle künst- 
licher Lichtquellen, die über dem Tische oder seitlich der Betten an- 
geordnet werden, wenn sie fixiert sind, dämpfen zylindrische oder ballon- 
artige Stoffumhüllungen der Beleuchtungskörper. Metallbeleuchtungskörper 
von J. Dockal, Otto Kolauch und Holzbeleuchtungskörper von Ingenieur 
Friedrich Schiller stellen gute zweckmäßige Typen bei. Die nicht zur 
Interieurbildung geordneten Möbel der Lungauer Holzverwertungsgesell- 
schaft sind gleichfalls im Geiste der Wiener Schule entworfen: Wohn- 
w __ küche und Schlaf- 
] zimmeraus trans- 
' parent lackiertem 
Zirbenholz, Kin- 
derzimmermöbel 
aus weißlackier- 
tern Fichtenholz. 
Das Quadrat des 
Kindertisches 
beugt mit seiner 
Platzgerechtigkeit 
nach allen Seiten 
Streitigkeiten vor 
und hält geduldig 
den räumigen 
Rücken bereit für 
phantasiegeleitete 
 
 
Ausstellung "Einfacher Hausrat". Josef Kropfreiter, Speisezimmer, Kirschholz, __ . _ 
entworfen von Professor Dr. j. Frank Handchen! dle
	        

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