MAK

Volltext: Monatszeitschrift XXII (1919 / Heft 9 und 10)

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ZEICHNEN FVR, DIE GOLD 
  
mit dem sich der 
bildende Künstler 
irgendwie abzuiinden 
sucht, ob nur die 
Reaktion gegen allen 
  
  
  
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von wurlzßng  l diesen auffallenden 
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wohl ihre Entwick- 
lung lehren. 
Die vollkom- 
menste Befriedigung 
und die wärmste 
Freude erwecken 
auch unter den Ar- 
beiten der jungen 
Künstlerschaft nur 
jene, bei denen der 
Zusammenhang mit 
der Mutter Erde le- 
bendig bleibt. So sind 
die prächtigen Aqua- 
relle Jan Oeltjens mit 
ihrer flüssigen, feinen 
und reichen Farbe 
eine Quelle des Ge- 
nusses am schillern- 
den Abglanz des Le- 
bens; die geistreichen 
Zeichnungen Lilly 
Steiners und die flüch- 
tigen Niederschriften 
A. Peschkas zeigen 
das Streben, Unwesentliches wegzulassen und Besonderes festzuhalten im Sinne eines 
anschmiegsamen weiblichen und eines derberen männlichen Temperaments. 
Aber auch da, wo ganz romantische Phantasien mit Feder und Pinsel auf einem Spiel 
mit den Zufälligkeiten, die aus diesen Werkzeugen stammen, aufgebaut sind, auch bei 
den Illustrationen O. M. Reichers wird die Erinnerung an die organische Natur nie zu 
übersehen sein. So ist hier Mannigfaltiges und Verständliches abwechslungsreich geboten. 
Man darf sich dabei ruhig seiner alten Augen bedienen und wird auch für sie viel Erfreu- 
liches finden. 
Die verdienstvollen Auseinandersetzungen Artur Roeßlers, welche den gut aus- 
gestatteten Katalogen der jungen Künstlerschaft vorangehen und zugleich in die maßvollen 
und fördernden Bemühungen der Ausstellungsleitung Einblick geben, besitzen einen auf- 
klärenden und anregenden Zweck. Sie sind aber richtigerweise nicht auf ein bloß Neues 
eingestellt, sondern auf den Zusammenhang mit dem Vorhandenen, auf Anerkennung 
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Titel der Folge gepunzter Gefäßverzierungen von Hans Hinz 
(Aus dem Katalog der Ornarnemstichsammlung des Österr. Museums)
	        

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