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Volltext: Monatszeitschrift XXIII (1920 / 1, 2 und 3)

Q1. 
(Abb. 48) tritt hier noch der besonders wertvolle Goldlüster hinzu. In 
farbigen Glasuren sind auch die Schriftfriese gehalten, die statt Bilder- 
schmuckes die Wände zieren und deren geistvolle Züge von dem Orientalen 
tatsächlich nicht bloß als Schmuck, sondern als hohe Kunst gewertet werden. 
Abb. 50. Türbe Suleimans des Großen (Konstantinopel) 
Die Räume, in ihrer Aufteilung und Ausstattung von vornherein als ein 
künstlerisch Fertiges gedacht (Abb. 49, 55), entbehren im wesentlichen eines 
beweglichen Mobiliars und lassen dadurch noch die Gepflogenheiten der 
Zeltbewohner nachwirkend erscheinen. Nur Teppiche und Sophas bilden die 
Ergänzung der Ausstattung und zum Aufbewahren von kunstgewerblichen 
oder Gebrauchsgegenständen dienen kleinere Wandnischen (Abb. 49, vgl. 
auch Abb. 10) oder größere Vertiefungen in den Mauern, die durch Türen
	        

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