MAK
Porzer, Prälat Leopold Rost, Prälat Universitätsprofessor Hofrat Franz M. Schindler 
und Seine Exzellenz Weihbischof Dr. Hermann Zschokke. 
Die Ausstellung wurde am xa. September von Ihren k. u. k. Hoheiten den 
Frauen Erzherzoginnen Maria Theresia, Marie Valerie, lsabella mit Töchtern, 
Gabriele, Alice und Elisabeth, ferner von Frau Gräfin Bardi und Ihren königlichen 
Hoheiten den Prinzen und Prinzessinnen August von Sachsen-Coburg besichtigt. 
Seine k. u. k. Hoheit Erzherzog Franz Ferdinand erschien am 13. September, 
Ihre k. u. k. Hoheiten Erzherzog Josef Franz und Frau Erzherzogin Sophie und 
Ihre königlichen Hoheiten Prinz Johann Georg von Sachsen mit Gemahlin und 
Prinz Christian von Sachsen am 14. September, Seine k. u. k. Hoheit Herr Erz- 
herzogRainer am 18. September, Seine Durchlaucht der regierende Fürst Johann von 
und zu Liechtenstein am g. und 26. September in der Ausstellung. 
Der anläßlich des Eucharistischen Kongresses in Wien erschienene päpstliche 
Kardinal-Legat van Rossum hat am r3. September die Ausstellung, in welcher er in 
Vertretung des Kardinals Dr. Nagl von Seiner Exzellenz Weihbischof Dr. Zschokke, 
den Sektionschefs Dr. Adolf Müller und von Fesch, Direktor Hofrat Dr. Leisching 
und den Mitgliedern des Ausstellungskomitees Prälat Hofrat Dr. Swoboda, Regie- 
rungsrat Dr. Dreger und Dr. Holey, sowie einem zahlreichen Publikum empfangen 
wurde, eingehend besichtigt. Seine Exzellenz der Herr Minister für Kultus und 
Unterricht Dr. Max Ritter Hussarek von Heinlein hat am so. September in 
Begleitung des Ministerialvizesekretärs Conte Scapinelli die Ausstellung einer 
längeren Besichtigung unterzogen. - Die Ausstellung wurde am x 5. Dezember 
geschlossen und wurde während der x4 Wochen ihrer Oifenhaltung von 
84.377 Personen besucht. 
Von Mitte Februar bis Mitte März waren im Säulenhofe des Österreichischen 
Museums die im Laufe des Jahres x91: gemachten Neuerwerbungen (Keramik, 
Glas, Metall, Email, Holz, Textilien etc.), im Museumszubau (Vorhalle des Vor- 
tragssaales) während dei-Frühjahrsmonate eine größere Kollektion photographischer 
Aufnahmen hervorragender Krakauer Kunstdenkmäler, und auf der Galerie des alten 
Gebäudes im l-lerbste die farbigen Heliogravüren desWerkes „Femmes deVersailles" 
und die bereits im Jahre 1867 erworbene Mestrozzi-Sammlung (Textilmuster aller 
Art vom Ende des XVIII. und vom Anfang des XIX. Jahrhunderts) ausgestellt. 
Im Herbste wurde die im Saale lV neu aufgestellte Sammlung der Arbeiten 
in Bronze, Eisen, Kupfer, Messing, Blei etc. zugänglich gemacht. 
Von auswärtigen Ausstellungen wurden beschickt: die Schabkunstausstellung 
des Erzherzog Rainer-Museums für Kunst und Gewerbe in Briinn, die Fachaus- 
stellung für Edelmetall verarbeitende Gewerbe des k. k. Gewerbeförderungsamtes 
in Wien, die vom Ausschuß des Deutschen Posamentierverbandstages 19m 
veranstaltete Ausstellung in Annaberg und die vom königlichen Landesgewerbe- 
museum in Stuttgart veranstaltete Steingutausstellung. Auch beteiligte sich das 
k. k. Österreichische Museum an der vom Deutschen Museum für Kunst in Handel 
und Gewerbe in Hagen i. W. veranstaltetenWanderausstellung in Amerika mit einer 
ausgewählten Kollektion hervorragender Arbeiten des modernen österreichischen 
Kunsthandwerks; diese Ausstellungen wurden in den Städten Newark. St. Louis, 
Chicago, lndianopolis, Pittsburg, Cincinnati und Newyork veranstaltet und haben 
großen Erfolg gehabt. 
Aus den Mitteln des Hoititeltaxfonds, welche statutengemäß zur Hebung des 
Kunstgewerbes bestimmt sind und über deren Verwendung die Direktion des 
k. k. Österreichischen Museums nach Einholung der Wohlmeinung des Kuratoriums 
Anträge an Seiner k. u. k. Apostolischen Majestät Obersthofmeisteramt zu stellen 
hat, wurden auf Grund der erfolgten Bewilligung im Jahre x91: nachstehende 
Subventionen iiiissig gemacht: 
NEUAUFSTELLUNG 
DER SAMMLUNGEN 
AUSWÄRTIGE 
AUSSTELLUNGEN 
SUBVEN- 
TXONIERUNGEN AUS 
DEM HOFTXTEL- 
TAXFONDS
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.