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Objekt: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Mähren und Schlesien

Burg Vöttau an der Thaya. 
daß jener den nordwestlichen Theil mit dem Sitze in Olmütz, dieser den südöstlichen mit 
Brünn als Hauptstadt erhielt. 
Bratislava obwohl in die deutschen Reichsangelegenheiten vielfach verwickelt, behielt 
die Bedürfnisse seiner Länder fest im Auge; wir heben hier, was Mähren anbelangt, nur 
die Gründung des Olmützer Bisthumes hervor (1063), welche dem Lande eine selbst 
ständige Verwaltung in kirchlichen Angelegenheiten sicherte, obwohl die Unterordnung 
Mährens unter die Mainzer Metropole natürlich verblieb. 
Auch Vratislav, welcher für seine Person die Königswürde von Kaiser Heinrich IV. 
erhielt, hatte Mißhelligkeiten mit seinem Bruder Konrad in Brünn, den er mit Waffen 
gewalt zur Ruhe bringen mußte, der aber nichtsdestoweniger ihm in der Negierung 
Böhmens nachfolgte (1092), jedoch schon nach acht Monaten starb. Sein Nachfolger, 
Bretislav II., verletzte der erste das von Bretislav I. gegebene Erbfolgegesetz, indem er zur 
Nachfolge, welche dem Seniorate gemäß dem Brünner Herzog Ulrich gebührte, seinen 
Bruder Borivoj bestimmte, dem auch Kaiser Heinrich IV. auf Bitten Bretislavs die
	        
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