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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe II (1887 / 12)

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ambo Filius et Pater. F. L. Schmitner sc. Viennae. gr. schmal-4"_ 
(W urzbach.) 
21. GrafMichael J. Althan. Nach Matthaei. J. L. (nicht B. !) Schmitner 
sc. Fol. (Auction Wawra, LVIII, 1344.) 
22. Graf Heinr. Auersperg. Nach Meytens. J. L. (nicht B. !) Schmitner 
sc. kl. Fol. (Wawra, LVIII, 1345.) 
23. Illumination des Palastes des Herzogs von Sachsen in der Himmel- 
pfortgasse anlässlich des einjährigen Geburtsfestes des Erzherzogs Joseph, 
23.-24. April 1741. gr. qu. Fol. F. J. Wiedel sc. (So bei Enzenberg 
3788; im Kat. der hist. Ausstell. der Stadt Wien, 1873, Nr. 557, heißt es: 
F. J. Wiedon; bei Wurzbachi Wieden mit ?; Nagler: Wieden; histor. 
Ausstell. der Akademie 2755 Wiedon. Siehe Ilg in Wiener Abendpost 
187g, Nr. 236.) Das Gebäude ist der ehemalige Winterpalast Prinz Eugen's. 
24. Festliche Beleuchtung bei der Geburt Erzherzogs Carl Joseph 
Emanuel, 13. März 1745; Danne inv., Fr. Leop. Schmitner sc. gr. Fol. 
(Nagler, Wurzbach, histor. Ausstell. der Akad. 264.) 
25. Neu inventirtes Schlosser-Reißbuch. 3 Bl. sehr reiche Spät- 
Renaissance. Eisenarbeiten (Gitter). z9'4 Centimeter hoch, 18'4 Centi- 
meter breit. (Auction Rosenthal, München r873, Nr. 1629.) 
26. Ansicht des von Jacob Prandauer erbauten Stiftes Melk, nach 
der Zeichnung des Architekten Fr. Seb. Rosenstingl. gr. Fol. (Nagler, 
K. L. XIII, pag. 397, Keiblinger bei Tschischka, Kunst und Alterthum, 
pag. 326; Ilg, Wiener Zeitung 1883, Nr. 85; Derselbe, Ber. des Wiener 
Alterth-Vereines 1886, pag. 69.) 
Außerdem sagt noch Füeßly, 1. c. pag. 1520, im Artikel über An- 
dreas, Johann Adam und Joseph Schmutzer, dass nach Gandellini das 
Porträt der Kaiserin Elisabeth Christine von einem jener Stecher sich in 
einer Ausgabe des Bossuet, Straßburg 1736, befinde, was aber naus Miss- 
verstandu bemerkt sei. Aus Füeßly's unklarer Darstellung scheint her- 
vorzugehen, dass er an eine Verwechslung unserer Nr. 18 denkt. Ferner 
verweist derselbe Autor auf den Artikel Brandauer ein den nachfolgenden 
Zusätzenu, die keinen Brandauer enthalten, doch meint er offenbar die 
Stiche von Melk nach Rosenstingl. Im Enzenberg'schen Auctionskatalog 
2821 sind aufgeführt: 32 Bl. verschiedene Porträts, österreichische Re- 
genten, Erzherzoge, Staatsmänner etc.; 8 Fol. von Schmitner, ohne 
genauere Angabe, und bei Wawra, LVIII, 1363: 22 Bl. österreichische 
Regenten und Erzherzoge von J. v. Montalegre, Schmitner u. A. k]. Fol. 
Zu diesen Anfülirungen haben wir noch Einzelnes zu bemerken: 
Ad 1 und 2: Franz Mayr war als Maler von Kirchenbildern in 
Wien thätig, Nagler (VIII, p. 4.96) sagt, um 1710. 
Ad 3: Einen Bildnissmaler Johann Peter Kobler, welcher 1760 mit 
dem Prädicate von Ehrensurg geadelt wurde, erwähnt ausführlich Schlager, 
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