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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XII (1877 / 140)

 
n. 
z . 
ä Gegenstand Preis _ Grosfe 
u, Ei lll Cennmet. 
E " H. kr. 
4a Eine volle Kugel . ,. . . . . . . . . . 7 - 40 
41 Eine hohle Halbkugel . . . . . . . . . . 6 - 40 
41 Eine quadratische Platte . . . . . . . . . 1 90 40[9 
43 Eine kreisrunde Plane mit kleiner Oelinung . . . 2 40 4ojg 
44 Eine quadratische Platte mit kreisförmigem Ausschnitt 2 50 4o[9 
45 Eine achteckige Plane mit quadratischem Ausschnitt 2 50 4ofg 
46 Eine Combinalion des hohlen Halbcylinders summt 
einem Stäbchen . . . . . . . . . . 2 80 Sojzo 
ll. SERIE. 
Architektonische Elementarfarmen 
(Holzmodelle). 
1 Ein vierseiiiger Pfeiler mit qundraüscher Decltplatte 3 70 54 hoch 
2 Ein vierseitiger Pfeiler mit elementarem Sockel . . 4 - 54 - 
3 Ein Pylon . . . . . . . . . . . 5 - 60 n 
4 Ein gothischer Sockel . . . . . . . 4 60 54 n 
5 Ein vierseitiger Pfeiler mit einfach, gegliederter Sims- 
platte............. 4- 54- 
6 Ein einfach gegliederter Sockel . . . . . . . 5 o 54 r 
7 Ein eylindrischer Schaft mit kreisrunder Deckplatte . 3 00 51 u 
8 Eine cylindrische Nische mit Abschluss und Sockel . 5 So 73 u 
g Ein prismatisches Doppelkreuz mit Stufen, zerlegbar 7 - 70 - 
I0 Ein cannelirtes Siulenstück mit quadratischer Deck- 
platte . . . . . . . . . . . . . .5 90 54 . 
n Ein Siulenslück mit Rundstäben und quadratischer 
Deckplntte . . . . . . . . . . . . 5 90 54 - 
n Eine architektonische Combination . . . . . . 6 50 60 l 
X3 Das Tonnengewlvölbe . . . . . . . . . . 5 - 40 - 
14 Das römische Kreuzgewölbe . . . . . . . . 7 80 45 w- 
15 Das gothische Kreuzgewölbe . . . . . . 7 80 45 .- 
16 Die Kuppel . . . . . . . . . . . . . xo 6c 45 n 
SgraflIto-Donoratlouon. 
Prof. Ferdinand Laufberger, von dessen Hand die Sgraffitofriese an dem Gebäude 
des Oesterreichischen Museums sind, hat in den letzten Jahren zahlreiche Entwürfe für 
derartige Decorationen an Bauten in Wien, Berlin, Frankfurt a. M. etc. gezeichnet, 
und einem allgemein rege gewordenen Wunsche entsprechend, soeben begonnen diese 
Entwürfe zu publiciren. Das erste Heft seiner nSgraffito-Decorationenu, 5 Blätter mit 
phantasievollen, anmuthigen Cnmpositionen, ist soeben im Verlage von Alfred Holder in 
Wien erschienen und von einem Texte begleitet, der sich über die ästhetischen Bedin- 
gungen und die Technik des Sgraftito in folgender Weise ausspricht. 
Die neueste Architektur bedient sich für den Fassadenschmuck in so überwiegendem 
Masse des plastischen Ornaments, dass die Anwendung malerischer Decoration nur als 
Ausnahme erscheint. Zu dieser Bevorzugung drängen unsere klimatischen Verhältnisse, 
welche der Frescomalerei an der Aussenseite von Gebäuden nicht die wünschenswerthe 
Dauer gewähren, - die Kostspieligkeit der Mosaikmalerei, die aus dem vorigen Jahr- 
hundert überkommene Gewbhnung, mit Surrogaten, namentlich mit Stucltreliefs, sich zu 
behelfen, endlich die überhastende Bauthatigkeit, für welche die fabrikmassige Abfertigung 
auch der eigentlich künstlerischen Aufgaben der Architektur zum Gebote der Nothwendig- 
keit wurde. Die meisten modernen Städte zeigen uns, wohin diese Methode führt. Die 
Massenproduction von Ziergliedern und plastischen Zierrathen, ob sich dieselbe nun wirk- 
lich der durch die Fortschritte der Technik so vielfach verbesserten und bereicherten 
mechanischen Reproductionsmittel bedient oder nicht, hat eine Monotonie in der bürger- 
lichen Baukunst zu Wege gebracht, welche unter üsthetischem Gesichtspunkte um nichts 
besser ist, als die frühere einfürmige Schmueltlosigkeit.
	        

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