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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XII (1877 / 146)

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Schieferdeckerarbeit: dem k. k. Hofschieferdecker C. Niernsee; 
Spenglerarbeit: dem k. k. Hofspengler Carl Diener; 
Tischlerarbeiten: der Firma Wackenroder 81 Hofmann; 
Schlosserarbeiten: dem Bauschlosser Ludwig Wilhelm; 
Anstreicherarbeit: dem k. k. Hofanstreicher Hugo Riha; 
g. Glaserarbeit: der k. k. Hof-Glaswaaren-Niederlage Josef Rankl's 
Witwe 81 Sohn; 
10. Hafnerarbeit: dem k. k. Hof-Hafner B. Erndt; 
11. Bildhauerarbeit: dem Bildhauer Ludwig Strictius; 
12. Thonwaaren und Terracotten: der Wienerberger Ziegel- 
fabriks- und Baugesellschaft; 
13. Malerarbeiten: dem Maler Ignaz Schönbrunner; 
14. PHastererarbeiten: dem Pßastererrneister Johann Berger; 
15. Jalousien und Plachen: dem Jalousien-Erzeuger Joh. Sch uberth; 
16. Gas- und Wasserleitung: der Actien-Gesellschaft für 
transportable Brunnen und Wasserleitungen; 
17. Gasbeleuchtungs-GegenständeI den k. k. Hoflieferanten S cheler, 
Wolff 81 Comp.; 
18. Retiraden: dem Josef Klemm; 
19. Bildhauerarbeit bei dem Brunnen: dem Josef Pokern y; 
zo. Steinmetzarbeit v w w n Eduard Hauser; 
21. Ventilation und Heizanlagen: dem k. k. Professor Dr. Böhm. 
Der Bau hat den 3. Februar 1875 begonnen und Mitte October d. J. 
konnte die Schule erölfnet werden. 
Das Ausmass der verbauten Fläche des Schulgebäudes beträgt 203153 
Quadratmeter, des Verbindungsganges 9764 Quadratmeter. 
Musste, wie erwähnt, bei diesem Gebäude jeder Luxus soweit fern- 
gehalten werden, als der Zweck desselben es nur irgend zulässig machte, 
so ist es dem Architekten doch gelungen, durch schöne Verhältnisse und 
durch die massvolle Anwendung eines bei uns bisher wenig beachteten 
Decorationsmittels das Aeussere der Kunstgewerbeschule durchaus würdig 
zu gestalten. Im Inneren machen das weite lichte Vorhaus und die in 
breiter Flucht zwischen Bogenstellungen sich entwickelnde Stiege eine 
ausserordentlich günstige Wirkung. Die um den Einbau und die beiden 
Innenhöfe herumführenden Gänge ermöglichen eine ebenso klare als ein- 
fache Disposition der Schulräume, bei deren Vertheilung soviel als möglich 
darauf Rücksicht genommen wurde, dass diejenigen Abtheilungen, in 
welchen mit Farben gearbeitet wird, Nordlicht benöthigen. 
Nach zehnjährigem Bestehen richtet sich nun die Schule im eigenen 
Hause ein, welches mit Rücksicht auf die während jener Zeit erwiesenen 
Bedürfnisse eingerichtet, ihr gestatten wird, entschiedener als bisher ihr 
eigentliches Ziel in's Auge zu fassen. 
War nämlich dieselbe bis jetzt, einerseits durch die mangelhafte Vor- 
bildung der meisten Zöglinge, andererseits durch die Beschränktheit der 
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