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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XVI (1881 / 185)

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verlust --. es "ist Wassergwelehesmit dem Stoffe Thon in enger chemischer 
Verbindung gestandenuist und Enrst in der Glühhitze vausgetrieben wird, 
wobei sichedie Thontheilchen nähern und, festen Zusammenhang geninnen. 
Eine Fragexnach der näheren Zusammensetzung, nach der smiflichen 
Natur desThones beantwortet die chemische Analyse" .dahin,..dass die 
eigentliches-Thonsubstanz"eine dierniseheVei-bindung smn Kieselertde 
mit Thonerde,(d. ipAluminiürnoxyd) undvWssser sei, dass, aherl das; 
was ,wir alsH-Thon ansprechen, in den seltensten Fällen: aus dimer Thonl. 
subetanzialleän bestehe, sondern meistens ein Gemenge deiv-vvnchselredstexx 
Zusammensetzung sei, daher dann auch die, verschiedenen {Thonnrten 
ihre Erkiämngfiindenii . " . „  w"! 
i iEineuiei-l häishgsten fremdenßßeimengungen in den "Fhbnen. ist? die 
Kieselerdei Iselbst. im ifreien, ungebundenen 'Zustande,'d.j.h.' alswfhönkst; 
feiner-Sand.  , . ' I1 1' ,;I - 
Je reihe: die Thonsubstanz ist, iin vdesto. höherem Maßewierden ihre 
Eigenschaften hervortreten, desto glatter, seiiiger fühlt sichdenTIThbu; 
an,-. der iliechniker nennt ihn einen f eit ten Thon -.- "destowplastischei: 
ist derselbe, i-aber auch die Schwindung wächst und- mit. ihn ein wer; 
ziehen einiVerzerren des geformten Thonsrückes im Feuerjliio dnzfge 
böse Eigenschaft ider Thnnsubstanz, die oft durch Anwendung aller Kunst 
unschädlich gemacht werden muss. . - '- "   
Die gewöhnlichen, gemengten - die mehr mageren Thdneßu-s 
verziehen undierzerren sich im Feuer nicht, sind aber dafür nicht sd 
biidsam und! ßhalten "meist kein hohes Feuer aus;' sie- erweichenVund 
schmelzen, sie sind nicht feuerfest. ' '  
M vNeben lder Kieselerde, dem Sande, als Verunreinigung derThon- 
substanz kommt ' äls" häufigster Begleiter derselben edas Eisenoxyd vor, 
welches dierThdne ockerligl bisi braun färbt und die Rothfärbungiier- 
selbenwmchlidemilßrande verursacht} Soiche, eisenhälrige Thone; sich 
schmutzig ziegbifarben" bis, schönwgelbroth und roth- brennend. lwaren 
auch diejeriigeny- die vbn dem Menschen iuerst gefunden lundäverwexidet 
wurdenu" Wir dürfen bei den "Anfängen der Töpferei} so viel-Interesse 
dieselben auch: inudultnrgeschichtlirther Beziehung Qbierenümögen; selbst 
nicht liüchtig verweilen; uhser'We'g ist ein weiter, aber der ersten Etappe 
unsererKunst, der Töpferei der Griechen und Römdrwmüssen 
einige! Worte Igegönnt sein. " " 1 ' 1 - (Forisevütingifo-lqtbvii 
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