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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XVII (1882 / 196)

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Herr Rivett-Carnac in Lahore ("vermittelt durch Freiherrn Max 
Kübeck): 39 verschiedene Gegenstände aus Indien, und zwar: eine 
Zinnschale, drei Metallgefäße, zwei Fußringe, ein Schälchen und 
eine Glocke mit Figuren aus Messing, ein kupfernes Räuchergefäß, 
eine Rosette und vier Werkzeuge aus Metall, 18 Thonarbeiten von 
verschiedener Technik und Decorationsweise, drei Lackarbeiten, zwei 
Holzschalen, wovon die eine mit Messingstäben reich ornamentirt, 
und zwei Steinarbeiten. 
Herr Dr. A. Ilg: Krönung eines Gitterständers aus Eisen. 16. Jahrh. 
Herr Prof. Hrachowina: Bucheinband aus Leder aus dem 18. Jahrh. 
Herr Dr. Jireöek in Sofia: Dreizehn bulgarische Schmuckgegenstände, 
vorwiegend aus Metall. 
Herr Dr. Denk: Decke mit bunter Wolle gestickt. 
Frau Kabilka: Decke mit Weißstickerei. 
Herr Baron Rothschild: Großer Gobelin, 16. Jahrh. 
Frau J. Kempen v. Fichtenstamm: Modelbuch von Ros. He]. Fürst. 
Herr Porges in Paris: Holzfries mit Schnitzerei. 
Herr C. Trau jun.: Bronzering, gefunden in Belgrad, serbisch. 
Frau Therese Gröger: Mieder mit Seidenstickerei, 18. Jahrh. 
Frau Regine Heller: Seidenschürze, gestickt, modern. 
Herr Ign. Jup: Schmucksachen aus Eisenguss von Jos. Glanz, 22 Stück. 
Herr Karl Horwath: Eine Serie ungarischer ThongefäBe, von welchen 
vier in die Sammlung aufgenommen wurden. 
Herr A. Milde in Wien: Sieben schmiedeiserne Leuchter nach alten 
Mustern,'eigenes Fabricat und eine Reihe von Lichtdrucken nach 
in seinem Etablissement im Laufe des Jahres ausgeführten Arbeiten. 
Jahresbericht der chemisch-technischen Versuchsanstalt 
i an das k. k. Ministerium für Cultus und, Unterricht. 
Hohes k. k. Miiiimriiim für CllllüS und Unierricht! 
Indern der ergebenst Gefertigte sich erlaubt, einem hohen k. k. Mini- 
sterium für Cultus und Unterricht den Thätigkeitsbericht der chemisch- 
technischen Versuchsanstalt des k. k. Oesterr. Museums für das Jahr [88] 
vorzulegen, glaubt derselbe zum gedachten Zwecke nachstehende Ein- 
theilung rrelfen zu sollen: 
I. Beziehung der Anstalt zum Atelier für Fayencemalerei an der Kunst- 
gewerheschule. 
Mit der Erweiterung dieses betreffenden Ateliers, sowie bei der 
gesteigerten Verwendung der Emaille der Anstalt wurde dem Wunsche 
desselben Rechnung getragen, sowohl durch Vermehrung und Anpassung 
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