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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XVIII (1883 / 218)

innung, der ihm verliehen worden ist. 
Schloßmuseen in neuer Art und als neuer Weg. mu- 
seale, denkmalschützerische und kulturell-bildneri- 
sche Ziele untereinander und mit dem zeitgemäßen 
Lebensstil des Menschen zu verbinden; Zusam- 
menarbeit von Museum und Geldinstituten bei der 
Bereicherung der Sammlung; Dialog mit dem 
Handwerk. der die Prinzipien des musealen Konser- 
vierens und der wissenschaftlichen Erforschung rnit 
der lebendigen Umsetzung in die Praxis. in das täg- 
liche Leben fördert; publizistische Tätigkeit- in die- 
ser Zeitschrift vor allem. in der sich nicht anders als 
im Museum auch die Zusammenarbeit mit dem Di- 
rektor und Chefredakteur, Hofrat Mrazek. als über- 
ausersprießlich bewahrt-und stete Bemühung. das 
"Möbelbewußtsein" als Fundament eines Kunstbe- 
wußtseins zu propagieren; Lehrtätigkeit an der 
Technischen Universität, Wien. als Universitätslek- 
tor am Institut für lnnenraumgestaltung und Entwer- 
fen 2; Vorlesungen und Übungen über europäische 
Möbel- und Flaumkunst. um bei den angehenden In- 
nenarchitekten Verständnis und Respekt vor den 
beispielhaften handwerklichen Leistungen der 
überlieferten Möbelkunst zu wecken: der Bogen des 
Wirkens. dem Windisch-Graetz sich verschrieben 
hat, ist weit gespannt. 
Eine große Aufgabe indes steht noch vor ihm: die 
Vollendung seines Hauptwerkes, der Geschichte 
der europäischen Möbelkunst, eines Opus, das im 
umfassenden Sinn als ein Lebenswerk anzuspre- 
chen ist und dessen Erscheinen man mit wahrlich 
freudiger Erwartung entgegenschauen kann. Womit 
dieGratulationen zumfünfundsechzigsten Geburts- 
tag-von der Fachwelt und den Freunden in gleicher 
Herzlichkeit formuliert - des Egoismus nicht ent- 
behren. schließen sie doch auch den Wunsch ein, 
das kulturelle Österreich möge noch mehr empfan- 
gen von Franz Windisch-Graetz. dem es so viel zu 
danken hat. 
U Anschrift des Autors: 
Dr Pia Maria Plechl 
Leitender Redakteur 7 nDie Presse" 
Muthgasse 2 - Pressehaus 
A-1191 Wien 
15 
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Ladenkasten nach Entwurf von Eduard Josef Wll 
(1882-1961), ausgelührtvon M.u.W. Niedermoserß 
1910-1914. Erworben 1963 lur die Mobelsammlun 
Osterreichischen Museums lur angewandte K 
Wien. 
Kabinettschrank und Tisch, antworten von Otto 
scher, Wien. 1924. Eschen-, Nußbaum- und Roser 
lurniert und massiv verarbeitet. Dauerleihgabe 
Österreichischen Credit-lnstitutes A6,. Wien: 
Österreichischen Museum für angewandte Kunst 
gewidmet. 
Schlcß Petronell. lnnenhol, Blick gegen den Saa 
mit Stiegenautgang zum Festsaal. Erbaut von Domi 
und Carlo Carlone in der 2. Halfte des 17. Jahrhuni 

	        
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