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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe IV (1889 / 11)

MITTHEILUN GEN 
K. K. OESTERREICH. MUSEUMS 
KUNST UND INDUSTRIE. 
Monatschliwfgwfkür Kunstgewerbe. 
Herausgegeben und redigirt durch die Direction des k. k. Oesterr. Museums. 
Im Cornmissionsverlag von Cnrl Gerckfs Sohn in Wien. 
Abonnementspreis per Jahr H. 4.- 
 
Nr. 47. (290) WIEN, November 1889. N. F. IV. Jahrg. 
 
Inhalt: Neue Goldschmiednrbeiten. Von B. - Die Pariser Weltausstellung. Von J. v. Faike. - Ange- 
legenheiten des Oesterr. Museums und der mit demselben verbundenen lnstitule. - Lixerulnr- 
bericht. - Bibliogrnphie des Kunstgewerbes. - Notizen. 
Neue Goldschmiedarbeiten. 
Die zur Gedächtnissfeier der Gründung des Oesterr. Museums ver- 
anstaltete Ausstellung österreichischer Kunstgewerbe war durch mehrere 
neue Prachtstücke aus dem Bereiche der Goldschmiedekunst geziert, 
welche nach Schluss der Ausstellung der Sammlung des Museums ein- 
verleibt werden durften; ihnen reihen sich nun einige andere an, die aus 
demselben Anlass entstanden sind, deren Vollendung jedoch durch ver- 
schiedene Umstände verzögert worden war. 
Je seltener sich heutzutage diesem Kunstzweige die Gelegenheit 
bietet, an Aufgaben höherer Natur heranzutreten und sie ohne Hast, 
durch keine anderen alsjsthetische und technische Rücksichten gebunden, 
zu lösen, also zu zeigen, was geleistet werden kann, desto mehr An- 
spruch haben solche Leistungen auf unbefangene Würdigung. Und in 
diesem Falle haben wir es nicht allein mit einzelnen vorzüglichen Werken 
zu thun: obwohl jedes unabhängig von den anderen geschaffen ist, bilden 
sie zusammen eine Gruppe, in welcher die mannigfaltigsten Arten der 
Formgebung und der Schmückung Anwendung gefunden haben. 
Lediglich als Arbeit des Tteibens, Gießens und Verschneidens stellt 
sich die silberne Vase dar, welche Se. kaiserl. Hoheit der durchl. Herr 
Erzherzog-Protector dem Museum zum Jahrestage der Gründung 
gewidmet hat. Sie ist von Professor Stephan Schwartz entworfen und 
(mit Ausnahme der Harnmerarbeit der Brüder Frank) auch von ihm aus- 
geführt. Ohne den Sockel fast einen halben Meter hoch, lehnt sie sich 
Jahrg. 1889. 15
	        

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