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Volltext: Alte und Moderne Kunst I (1956 / Heft 1)

AN ALLE FREUNDE DER KUNST! 
(jfnknüpfend an die österreichische Tradition der Liebe zur Kunst 
und dem künstlerischcn Schaffen gibt der RZR-Verlzzg jetzt diese Zeitschrift heraus. 
Die Zeitschrift „Alte und moderne Kunst" will aufmerksam machen auf allgemein zugäng- 
liche Kunstwerke in Österreich, weniger zugängliche Kunstschätze beschreiben und ali- 
bitden, Vergleiche anstellen zwischen lWerken eigener und ausländischer Künstler, eine 
weitere Brücke schlagen zwischen dem österreichischen Volk und den Völkern der ganzen 
Welt. Sie soll ferner, und das bringt sie bereits in ihreni Titel zum Ausdruck, „Alte und 
moderne Kunst" erklären, vergleichen und beschreiben. 
Alle Kunstschätze drücken fa nicht nur materielle Werte aus, sie sind auch nnermeß- 
liche ideelle und kulturelle Güter einer Nation. 
Und die moderne Kunst? lVie wenige Menschen bemühen sich, Verständnis für die moderne 
Kunst zu erlangen, das Ringen der heutigen Künstler zu verstehen, die Liebe und das 
Verständnis zu echter Kunst zu fördern! - llier soll unsere Zeitschrift Mittler sein. 
lWir wollen ferner das Sprachrohr alter jener sein, die sich mit der Schaffung, dem llundel 
und der Schaustellung von Kunstwerken befassen. Auch hier war es wieder der Ilandel, 
von jeher Vermittler zwischen den Völkern, der den Anstoß zur Schaffung einer Kunst- 
zeitschrift in Österreich gab, die Berufsgruppe des Handels mit Antiquitäten, Bildern und 
Kunstgegenständen. 
„Alte und moderne Kunst" wird Sie, werte Leser, nicht nur auf die Quellen hinweisen, 
wo Sie Kunstwerke käuflich erwerben können, wir werden Ihnen auch Ausstellungen 
sowie die besonderen Kunstschätze unseres Landes aufzeigen, und wir sind sicher, daß 
viele Freunde unserer Heimat durch unsere Zeitschrift zum Besuch Österreichs angeregt 
werden. 
Abschließend soll noch eine Bitte ausgesprochen werden: Unsere Zeitschrift ist jung und 
jedes junge Wesen braucht die Ililfe und Unterstützung der anderen. 
Iletfen Sie bitte mit, diese Zeitschrift zu bauen und zu formen, stellen Sie Ihr Wissen 
durch Mitarbeit und Beiträge zur Verfügung, und vor allem, was noch notwendiger ist, 
gehen Sie uns Ihre Anregungen zur Verbesserung bekannt und üben Sie gerechte Kritik. 
lWir werden Ihnen unsere Dankbarkeit beweisen, indem wir uns bemühen, unserer 
Zeitschrift das hohe Niveau zu geben, das man bei einer Kunstzeitscbrift, die aus unserem 
traditionsreichen Österreich kommt, voraussetzt. 
Bereiten Sie „Alte und moderne Kunst" einen freundlichen Empfang und nehmen Sie den 
besten Dank entgegen! 
DIE REDAKTION
	        

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