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Volltext: Alte und Moderne Kunst II (1957 / Heft 9 und 10)

EINFAMILIENHAUS AUF DER HOHEN WARTE 
Auf einem relativ kleinen Grundstück wurde dieses Einfamilien- 
haus errichtet. Um die nicht verbauten Flächen des Grundstückes 
möglichst groß und zusammenhängend zu belassen, wurde das 
im Grundriß T3förmig gebaute Haus soweit wie möglich an die 
Nnehbargrenze und zur Straße hin gelegt. Um das ganze Grund- 
stück wurde eine die Einsicht verwehrendc Mauer gezogen, 
wodurch die Grünflächen den Eindruck erweiterter Wohnräume 
ergeben. 
Plan und Bnuleitung: Architekt Peter Klaus Klette 
Gartengestaltung: Gartenarchitekt Franz Exler 
Das Material: Bruchrauher Gneisstein für Sockel und Pfeiler, 
gelblich verputztes Mauerwerk in grobem Kellenwurf, weiß ge- 
strichene Fenster mit patinierten Schmiedeeisengittern, Dach- 
deckung mit alten Wiener Taschen vom Abbruch einer Kirche, 
verkupferte Dachgaupen. 
 
Blick vom Südwesten. 
Speise- und Wohnzimmerflügel des Hauses 
umgrcifen den Garten, vor dem Speisezim- 
mcr überdeekter Sitzplatz, der auch bei 
schlechtem Wetter als Platz im Freien be- 
nülzbar bleibt. Vor der großen vierflügeli- 
gen Wohnzimmertür ist eine Terrasse mit 
Sonnenplaehe, alle Fenster und Terrassen- 
türen mit aufklappbaren handgeschmiedelen 
Gittern, die ein Durchlüften bei vollgeöffne- 
ten Fenstern in der Nacht ermöglicht. 
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