MAK

Volltext: Alte und Moderne Kunst III (1958 / Heft 1 und 2)

 
Bei dm Neujahrsfe- 
slcn der [.110 (Plintcr- 
Ändlcn) n-uen Masken 
auf, du: chinesischen 
Kulturcinilui} zeigen. 
 
 
Alle Gehcimbundmxiske aus Südkamerun 
aus Stoff, der mit kleinen Perlkettchen he- 
niiht wurde. 
auch auf den FClsZCiChnungCn der läusehmiinncr und lLlf gewissen 
Pelszcichnungen Südamerikas erkennen lassen. Hier stellen pri- 
mitive Jäger und Sammler meist jagdtiinze dar, deren (irunditlee 
manchmal die Vermehrung des Wildes ist oder auch die Befriel 
dung des durch seinen Tod erhosten rgeistes. Häufig wird 
eine Art von „Herr des Wlildes", ein Gott der Wälder durch de '- 
artigc Tänze ehenso wie durch Opfer versöhnt und günstig ge- 
stimmt. 
Viele lndianerstämme Südamerikas kennen Masken. Sie sind 
meist einfacher, roher und oft so stark stilisiert, daß das mensch- 
liche Antlitz nicht immer klar zu erkennen ist, dennoch sind sie 
aber von stz ker Ausdruckskraft. Nur ganz selten repräsentie- 
ren sie Tote oder Ahnen. Für den Indianer ist dic Natur so le- 
bendig, dall er auch Sonne und Mond, Sturm, XVald und Wasser 
ebenso wie viele Tiere, Pflanzen und Steine mit Geistern be- 
seelt. Lnziihlige Sagen herichlen von diesen mythischen Wesen 
und hci ihren Festen, - wieder lnitiittionsriten und Totenfeiern, 
erscheinen dann diese Geister als Masken. Nicht selten stellen 
e in ihren Tänzen eben jene alten Mythen dar, die einen he- 
sonderen Zusammenhang mit den Menschen dieses Stammes 
 
 
Die südumurikunischcn In- 
diancrm. kvn sind mein! Na- 
turgc JG dcr Dlimon Oma 
ftgl über am Wiplcl du Ur- 
wnldbaumc und cnlll sClt 
die Gc iucrslxlrmr. Als 
Maske crsthcilut cr bei den 
jugcndwcnhfc. vn drr hliid; 
chcn bei dcn "Fucunu. 
 
 
 
 
(luhvixxxhundlnuxkc aus SÜLILÄHNKIYUIY, aus Holz, Auc- 
srhnilzt, lcilwcisc mit wciliul- Bunmlung. 
jnpnnischc Buguku-Ivhskr, (u.- relugiuse Mxlsktnldnm" (Buddhismus und 
Shinmismus). 
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