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Volltext: Alte und Moderne Kunst III (1958 / Heft 4)

Die Tugend bricht bei meiner Trerf 
Oft leichter als ein Oxterei. 
Wohl dreißig Oxtern warxt du spröde, 
All zu bescheiden xein beißt - blöde. 
 
 
Ostereier aus dem slavischen Bereich. In den drci oberen Rei- 
hen sind von links nach rechts zwei grob gebatikte einfär- 
bigc Ostereier aus Böhmen, daneben drei mit feinen geome- 
trischen Ornamenten versehene Ostereier in Gelb und Rot aus 
der mahrischen Slovctkei, dann folgen drei vieliärbig gebatikte 
slovakischc Ostereier mit ornamentalen Blumenmotiven auf 
schwarzem Grund, dann drei polnische Ostereier mit ein- 
fachster Bittikverzierung auf rotent Grund und schließlich 
sechs ruthenischc Ostereier aus dem Nortlostwinkcl der Oster- 
reichisch-Lingarischen Monarchie mit der künstlerisch voll- 
kommensteti Batikauszier der Ostereier überhaupt. Die unteren 
zwei Reihen zeigen links drei slovenische Ostereier mit Blu- 
menmotiven auf flächigent laraunem Grund, dann folgen drei 
nrnametttalgeiitzte dnltnatinische Ostereier und schließlich drei 
serbische Ostereier mit ausgekratzten und gefärbten Blumen- 
darstellungen auf braunem oder blauem Grund. (Alle Oster- 
eier aus dem Österreichischen Museum für Volkskunde). 
Burgcnländische Ostereier. Magyarische Ostereier aus Ehcrau 
mit grobem Balikornament auf rotem Grund. Kroatische 
Ostereier aus Stinatz mit ausgekratzten Blumendarstellungen 
auf schwarzem Grund. Unten schließlich Ostereier der Zigeu- 
ner aus Eberau mit Leimzeichnungen auf ungefärbtem Grund. 
(Alle Ostereier aus dem Österreichischen Museum für Volks- 
kunde). 
Gejübllnx wie die: Ei bin ich, 
Drum rutb ich dir, verscbone mich. 
E: ixt oft, daß ich's nur erwähne, 
Da: Ei uiel klüger als die Henne. 
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