MAK

Volltext: Alte und Moderne Kunst III (1958 / Heft 7 und 8)

Wiener Siadthalle. Oslansicht. 
 
aus mattem, zum Teil perforiertem Aluminiumblcch folgt im 
Wesen der Neigung der Tribünen, lenkt den Blick der Zuschau- 
er von den Tribünen auf die Arena und vermindert den umbauten 
Raum, wodurch sich die Halle leichter heizen und akustisch 
besser bewältigen läßt. Außerdem kann man von der verhältnis- 
mäßig niedrigen Decke die Vorhänge herunterlassen, um den 
großen Raum für kleinere Veranstaltungen zu unterteilen. Vor 
allem aber soll der Hallenraum damit vor maßstabloser Riesen- 
haftigkeit bewahrt und ihm jenes menschliche Maß gegeben 
werden, das wir auch bei großen Versammlungen wünschen, 
damit der Einzelne sich nicht in der Masse verloren fühlt. 
Selbstverständlich konnten die bautechnischen Aufgaben nur mit 
modernen Mitteln wirksam und wirtschaftlich gelöst werden. 
Durch die Verwendung sehr hochwertiger Betone ist nicht. nur 
Kubatur und damit Eigengewicht gespart, sondern auch jene 
gegen Witterung und Abnutzung widerstandsfähige Oberfläche 
gewonnen worden, die keinerlei Verkleidung aus Putz oder Na- 
turstein bedarf. Der Beton ist grundsätzlich so belassen wor- 
Mosaik in dun rUyLw-s 
von Mann Bllgcr. 
 
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