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Volltext: Alte und Moderne Kunst III (1958 / Heft 9 und 10)

die insbesondere den Reliefdrbeiten ein charakteristisches Ge- 
präge gibt. Ruhige Linienführung und Ausgewogenheit in der 
Raumaufteilung verlei den freien Kompositionen, die trotz 
ihrer antiken 9 hl t modern wirken. Ernst und W rde. Im- 
mer erhebt sie das Bildnis des Menschen im Mittelpunkt von 
Schmidles Schaffen bei es als Einzelliigur, sei es 
oder als Grup d ' ' 
eindrucksvoll wir an die religiosen Darstellungen, wie etwa „Hei- 
lige aus der [r hen ehe", „Petrus l t den Hahn" und „ju- 
dztskuß". In den Gestehtszugen der Ileiligen und Engel spiegelt 
sieh das lirdentrüekte und  ' d wird mit den ein- 
faehsten Mitteln er ielt. Die Gewander werden häufig im Ge- 
genSdIZ zu den Köp en nur angedeutet, s verlieren sich im Un- 
gewi. en, wodurch das "ehwebende und Ltberirdische noch be- 
tont wird. Am ehesten könnte man den von e tmidle eingeschla- 
genen XVeg als ge' lsbetonten Realismus bezeichnen. 
Au t die Graphik Schmidles ver tt seine eigenwillige Persön- 
inungen und Aquarelle sind mehr als Skizzen 
und Entwürfe; sie erbringen den Bew s, dAß Sehmidle dank 
seiner künstlerischen Intuition und sinnvollen Arbeitsteehnik 
auch auf diesem Gebiet XVesentliehes auszusagen vermag. 
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Ludwig Sehmidle, judaskuß. Gipsrelief l'l5+. 
Ludwig Schmidle, Sitzende Frau. Bronze.
	        

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