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Volltext: Alte und Moderne Kunst IV (1959 / Heft 7 und 8)

Karl Friedrich Schinkel: Pttli Lueg im Salzburgischen. Feder, Pinsel in 
Braun, Papier, 73,8 x 55,3 cm. Signiert und datiert 1811. 
UNSERE AUTOREN 
Richard Kurt Donin, geh. -1. Juni 1881 in Wien, 1905 Dr. jur., ab 1908 
Leiter des Jugendamtes der Nö. Landesregierung, 1913 Dr. phil., Kunst- 
geschichte bei den Professoren Strzygotvski und Dvoi-ak, 1929 Bundes- 
ministerium für Unterricht, 1931 Vortragender Hofrat, 1956 Professor, 
1946-1950 Kunstgeschichte an der Graphischen Lehr- und Versuchs- 
anstalt, 1954 Verleihung der Ehrcnplakette des Landes Niederöster- 
reich, 1956 Ehrenmedaillc der Stadt Wien, 1958 Preis der Stadt Wien 
für Geisteswissenschaften. Reiche Vort igstiitigk it und zahlreiche Ar- 
beiten über Jugendfürsorge, ze " ische Graphik, ' terreichischc 
und italienische Kunstgeschichte. Bibliographie in der Festschrift zum 
70. Geburtstage, Wien 1951. 
  
Dr. phil. Fritz Durorrcbak, geb. 27. Februar 1890, Krems (Donau), 
Gymnasium daselhst, Universität und Institut für Osterr. Geschichts- 
forschung als ordentl. Mitglied in Wien, Doktorat und Statttsprüfung 
1913, im gleichen Jahre wissenschaftlicher Beamter am Münzkahinett 
des Kunsthistorisehen Museums, 1938-45 Leiter hztv. "rster Direktor 
desselben, 19-17 Ruhestand. 1917-58 Leiter des Stadt. Kulttiramtes 
Krems, als solcher Leiter der Ausstellungen Martin Johann Schmidt 
(Kremser Schmidt, 1951) und „Die Gotik in Niederösterreich" (1959) 
in der wiederhergestellten Steincr Minoritcnkirche. Zahlreiche Publi- 
kationen auf dem Gebiete der Numismatik, der Medaillenkunde, der 
Geschichte und Kunstgeschichte. Herausgeber der Geschichte der 
Kunsthistorischen Sammlungen von Prof. Alphons Lhotsky. 
  
Eva Frodl-Kraff, geh. 29. September 1916 in Wien, studierte Kunstge- 
schichte und Geschichte an der Ilnivcrsität Wien. Seit 1942 am Bundes- 
denkmalamt. 1956 erschien ein Buch „'l'iroler Barockkirchen"; Haupt- 
arbcitsgebiei ist seit mehreren Jahren jedoch die österreichische Glas- 
malerei des Mittelalters; der erste Band des Corpus der österreichischen 
(ilasmtilerei (Wien) steht unmittelbar vor der Veröffentlichung. 
Ilaberl Jobamta Alaria, Dr. phil. Studierte an der Universität Wien 
(Kl' " Archäologie, Alte Geschichte). Oxford (Keltische und romano- 
bri chc Archäologie) und New York (Museologie, Kunstgeschichte). 
Arhciteie am Landesmuseum Klagenfurt (Architologisehe Abteilung), 
am Bundesdenkmalamt (Prähistorische Abteilung), am Metropolitan 
Museum New York (Griech. römische Abteilung und Bildungsreferat) 
sowie in der Redaktion des Deutschen Archäologischen Instituts, Ber- 
lin. Nahm an Ausgrabungen in Österreich und England teil. Publika- 
tionen in der (Jermania 1955 und in den Ostcrr. Arch. Jahresheften 
1956. Seit Jitnnei- d. J. verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift 
„Alte und moderne Kunst". 
 
 
ltnzena Ilrbhnra. Dr. phil. Studium: Kunstgeschichte in Prag und Bres- 
lau. Beschäftigung: am Krcismuseum in Olmütz (Olomoue), seit 1957 
ständige Mitarbeiterin des Mährischen Museums in Brünn (Brno), im 
Aufti'agc und mit Unterstützung der 1 dcmie der VUissenschaften in 
Brünn Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Olmützer und Stern- 
bergei- Fayeneen. Das Forschungsergebnis soll in einer umfangreichen 
Puhli ition niedergelegt werden. Publikationen: In Buchform im Verlag 
Tvar Braiislava (in slowakischer Sprache): Holicskifi fajansa (Holitscher 
Fayencc), 195-1, ferner in zahlreichen Museum. ahrhüchern Aufsätze 
über Sternbcrger und Olmützer Fayeneen sowie über Habaner-Kern- 
rtiikcn. Unter vielen anderen auch Aufsätze im .,Mitteilungsblatt der 
Keramik-Freunde der Schweiz" ahli-eichc Aufsätze über böhmisches 
Porzellan in der Zeitschrift Tvai liag. 
 
 
  
Ilarry Külmrl, geboren 24. ltliirz 1'127 in Wien, Dr. phil., studierte Ge- 
schichte, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Wien. 
Mitarbeiter bei den Linzer Regestcn und bei der Burgkommission der 
itkademie der Wissenschaften Seit Februar 1957 beim Magistrat Krems, 
seit Mai d lben Ja "es Leiter des Stii 'hen Schul- und Kultur- 
amtes. Publikationen in den Oherösterreichischen lleimatblättern, in 
den Mitteilungen der Kommission für Burgenforschung im Anzeiger der 
phil.-hist Klasse der Osiei hischen Ak demie der Wissenschaften, 
im Historischen Jahrbuch der Stadt Linz 1957 und in den Mitteilungen 
des Österreichischen Staatsarchivs. 
   
 
Maria Pialkieii'ir:-T)m'wi, geh. 1925, studierte Kunstgeschichte an der 
Jagellonischen Universität in Krakotv 19-17-1952. Adjunkt der Staat- 
lichen Kunstsammlungen des Schlosses Wawel in Krakow. Spezial- 
gebiete: Ktinstgewerbe (besonders alte Kaehelkunst, Rekonstruktion 
alter Öfen, Technologie der keramischen Erzeugung). Publikationen 
über die alte polnische Kachelkunst in der Zeitschrift „Studia do 
Dziejow Wawt-ln" und in anderen polnischen Zeitschriften. 
Dr. Norbert ll"il1.trl: wurde am 1'). August 190-1 in Feldsberg geboren. 
Sein Universitiitsstudium absolvierte er in Wien, vor allem Literatur- 
wissenschaft bei Arnold und Brecht, Kunstgeschichte bei Strzygowski. 
Anschließend Mitarbeiter an in- und ausländischen Zeitschriften und 
Zeitungen, Redakteur in Wien, Filmdramaturg. Nach dem Kriege Re- 
dakteur der „Berichte und Informationen" seit der Gründung. Film- 
kritikci" bei Radio Salzburg. 
Der Maler R. li. Karrrb, geh. in Böhmisch-Kamnitz 1902, nach der 
Mittelschule Kunstgewerbeschulc in Wien, dann Kunstakademie in Dres- 
dcn, Meisterklasse für Graphik bei Prof. R. Jettmar in Wien, wied" in 
Böhmen, fünf Jahre Kriegsdienst, seither in Österreich. Immer in künst- 
lerischen Berufen tiitig, künstlerischer Mitarbeiter am „Salzburg Atlas". 
Wir reproduzieren Arbeiten aus dem Jahre 1958, mit Ausnahme des 
Blattes „Blind", das etliche Jahre alter ist. 
 
Betiiurlttiivig der Rcilaklintt 
In dem Aufsatz des vorigen Heftes (l, 1959 „liin Glasgemaldezyklus 
um 1300" von Eva Frodl-Kraft niuflten aus Raummangel bedauerlicher- 
weise die Anmerkungen, die die wissenschaftlichen Begründungen der 
n der Verfasserin enthalten, fortfallen. Auflerdem wird für 
ilsehende Retusche des Auges in der Abb. Herzog Leopolds 
um lintschultligung gebeten. 
 
 
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