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Volltext: Alte und Moderne Kunst IV (1959 / Heft 11)

 
 
 
stimmung abträglich waren, ohne dabei im Geringsten das 
äussere Erscheinungsbild, das den besonderen Reiz des Hauses 
ausmacht, anzutasten. 
Architekt Demar leistete denn auch dem genius loci seinen Tri- 
but und gewann gerade daraus die besten und entscheidenden 
Anregungen für den Umbau. - Das alte Gärtnerhaus hatte 
entsprechend seiner Funktion aus dem Glashaus, der Gärtner- 
wohnung sowie einem Geräte- und Wagenschuppen bestanden. 
Diese aneinandergereihten Teile hatten zwar einen geschlos- 
senen Baukörper gebildet, waren aber unter sich nur wenig 
veibunden gewesen. Es galt nun. den gesamten, in sich unein- 
heitlichen Komplex zu einer organisch gegliederten Wohnein- 
heit zu adaptieren. 
Dabei ging der Architekt von dem Gedanken aus, das Glashaus 
unter möglichster Wahrung seiner baulichen Eigenart in einen 
großen Wohnraum umzuwandeln. Ein Einfall, der wie alle guten 
Ideen naheliegend und selbstverständlich anmutet, ohne den 
aber niemals die in ihrer Einmaligkeit so überraschende und 
Kamin und Sitzgruppe im grellen Wohnraum. Über dem Sofa ein Porträt 
des Grafen Philipp Grünne von P. Krafft. Öl auf Leinwand, sign. u. dat. 
Wien 1811. Gral Grünne war u. a. Obersthofmeister bei Erzherzog Karl. 
Der große Wohnraum im frühurcn 
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