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Volltext: Alte und Moderne Kunst V (1960 / Heft 10)

 
 
 
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gCgensiiIZliChCl' Materialien schien 
nicht gelöst. Dasselbe Prohlcm gilt 
nicht nur für Sessel. bondern auch 
für Tüple, Kannen. Pfatnnen, Be- 
stecke u. ä. Hier wird der lunli- 
tionelle Sinn des Nlaterialkontrastus 
noch iühlharer: llolzgriflc oder lie- 
dersehlaufen dienen zum Anlassen. 
Die Japaner halten die bogenförmi- 
gen Verbindungen an den SESSClH 
den Aalto-Stühlen entlehnt, aber 
konstruktiv nicht verstanden (die 
Japaner hatten fast alles "ent- 
lehnt"). Die technisch windigste 
Verbindung zeigte ein italienischer 
Mammutsessel (Raboni), dessen vier 
tragende Stahlrohre sozusagen mit 
Spucke verschweißt waren. 
Ein etwas zu monumentaler Gruß- 
vaterstuhl auf DrehahlIW von Arne 
3 
1 Glaser. linl 
Ausführung 1' 
2 Nveivigliiser. 
Ausführung: S 
3 Glashaustei 
Auslührung: T 
entlehnt, aber 
zrstanden (die 
st alles „ent- 
isch windigste 
in italienischer 
ni), dessen vier 
sozusagen mit 
waren. 
ientaler Groß- 
tativ von Arne 
3 
2 
jacohsen hatte hei den Italienern 
monströse Vettern, von denen ein 
Beispiel eigenartiger Häßlichkeit 
zum Salto rückwärts anzusetzen 
schien. Armer Großvater! Den mit- 
telmecrischen Ungeheuern war der 
funktionell „stimmende" Ledersessel 
von A. Soulek hoch überlegen. 
Der hygienische Kunststoffsitz von 
Eames - man sitzt wie in einer 
1 Gläser. Entwurf: Prol. Alfred Soulek, Wien. 
Ausführung: Tiroler Glashülte, Clnus Riedel KG., Kulslein. 
2 Weingläser. Entwurf: Prof. Oswald Haerdtl, Wien. 
Ausführung: Salzhurger Kristallglas-Ges. m. h. H. 
3 Glashauslcin. Entwurl: Prof. Heinz Leiniellner, Wien. 
Ausführung: Tiroler Glnshütie.
	        

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