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Volltext: Alte und Moderne Kunst V (1960 / Heft 11 und 12)

 
 
STILLEBEN 
Das für unsere Zeit charakteristische Streben nach "Reinheit", nach 
Autarkie der einzelnen Kunstgattungen, hat es mit sich gebracht, daß 
die literarisch-erzählende Malerei heute als unaktuell empfunden, ja 
geradezu als verdächtig gewertet wird. Sie ist gezwungen, unter einer 
offiziell anerkannten puristischen Oberschicht wie manche unterirdi- 
sche Ströme im Karstgebict in einem Kryptadasein weitcrzuiließen. 
Doch gerade in diesen herabgedrängten Strömungen entstehen oft - 
abs s und unabhängig von den Biennale- und Kunstmarktprograimmen 
- eigenwillig Einzelleistungen. 
Breit ählt in ihren Gemälden haben - und tun es noch immer, ihre 
Bildheriehte mit Anekdoten trüffelnd -, die dynastischen, sozialisti- 
schen, phantastischen und illustrativen Realisten aller Länder. Abseits 
 
 
 
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