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Volltext: Alte und Moderne Kunst VI (1961 / Heft 50)

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tuung wurde Trattner vom Kaiser zum Lehrmeister sei- 
ner Söhne bestimmt. 
Trattner war auch der Bauherr des 1777 vollendeten 
fünf Stock hohen Mietshauses am Graben, das mit fünf 
Stiegen, einem stattlichen Seilenhof und breiten Durch- 
gängen nach der Goldschmiedgasse hin, mit Recht das 
schönste und größte Privatgebäude Wicns genannt 
wurde: Des Trattnerhofs. Hier richtete sieh der 176-1 
in den Reichsritterstand erhobene Hofbuchdrucker eine 
prunkvolle Wohnung und eine repräsentative Buchhand- 
lung ein. Außerdem eröffnete er ein Lesekabinett und 
eine Leihbibliothek. 
Kurz vor der Vollendung des Neubaus war „der v. 'l'ratt- 
ner zur zweyten Ehe geschritten". als rüstiger Sechziger 
mit der 18jährigen Tochter des Direktors der philoso- 
phischen Fakultät und Hofmathemalikus joseph Anton 
von Nagel. Die junge Frau Therese war eine ausgezeich- 
nete Klavicrspielerin. die sich von Mozart selbst per- 
fektionieren liell, der von Beginn des Jahr-es 178-1 bis 
zum 29. September auch im Trattnerhof wohnte. Hier 
wurde Mozart noch am 21. September ein Sohn geboren, 
den der Hausherr mit dem Namen Karl Thomas aus 
der Taufe hob. Im Oktober 1784, vielleicht als Dank 
für die Übernahme der Patenstelle, widmete Mozart eine 
seiner bedeutendsten Sonaten und eine Phantasie, beide 
in C-Moll, Trattners Gattin: „Fantaisie et Sonate pour 
le Forte-Piano composees pour Madame Therese d: 
Trattnern par le Maitre de (Ihapelle W. A. Mozart. 
Oeuvre X1." Noch zweimal übernahm Trattner bei dem 
Ehepaar Mozart die Patenschaft. 1786 für den Johann 
Thomas Leopold und 1791 für den Franz Xaver Wolf- 
gang Mozart. 
ß Kupfcrslich - nicht signiert aber wahrscheinlich von j. E. 
Mansfeld, der huuptiächlich bei 'I'rannci' arbeilele, ausgeführi 
- aus dem ersten Band dzr „Annlecta Monumcntorum Omnis 
Acvi Vindobonensia". 
7 Ein „Delerminalivstück, von Herrn Hohenberg zu seiner 
Unterhaltung radirt", das Beyer in dem Buch „Die neue Muse 
oder der National-Canon der akademischen Gesellschaft" den 
„Malern zu einer Wand am Ende einer Allee, oder zu verfal- 
lenen Tempeln, den Bildhauern aber zu einigen Fragmenten" 
empfahl. 
K Kupfcrstich von Hauhcnstricker aus den „Statuen und Was- 
serspielen in dem Lustgarten zu Schönbrunn" mit der Darstel- 
lung des Meergoits Proteus, der die Pferde Ncpxuns zu hüten 
harte. 
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