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Volltext: Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 56 und 57)

 
 
 
 
 
Das Bild der lothringischen Skulpr 
tur von der zweiten Hälfte des 
14. Jahrhunderts ab ist bisher noch 
dunkel. Seit der systematischen 
Erforschung der lothringischen 
Madonnenstatuen des 14. blahr- 
hundertsl). die den Ruhm dieser 
Landschaft in der lipoche der 
llochgorik ausmachen, ist zwar 
ein reiches Material zusammeir 
getragen worden, aber die (Ähronoe 
logie macht noch immer Schxxiev 
rigkeiten. Wir wissen weder, 
wann die bedeutende „klassischc" 
Monumcnralbildnerei Lothringens 
beginnt, noch wann sie ihren 
Höhepunkt erreicht. Der Ver- 
fasser glaubt, daß die rXnfange 
früher als hishcr angenommen 
Lothringen hin (Älarlunncn von 
Tonnerre, Thietlrain und Baxcl). 
Äus dieser Wurzel (und weite 
gehend unabhängig Ylm der gro- 
ßen Kathedralskulptur) hildetc sich 
das neue lothriiugisclwe Schaden 
um 1299 mit einer eigenständigen 
lälilCkhllf-KCH Statuzrilt und mit 
[whysiognrxixwisch gesonderten 'I'_v- 
pen. Das Älarlonnenantlitz mit der 
aus dem Rechteck entwickelten, 
unten ahgeruiwrleten Schildt-urm, 
der Kopftylvus, der sich wie aus 
einem Wiirfclkzxlwitell entwickeln 
laßt, der lirnst im ÄuStlfuCk, die 
gesammelte Kraft, hisweilen auf-e 
Billig gedrungene Proportionen, 
eine aher in den hölischen llöclaste 
leistungen milde, kraftvolle Schow 
 
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