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Volltext: Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 56 und 57)

II Nr honr Xlailonim am lülwl! 
1.1 Kop! du NtllUlWH Xlailonna an- 
lülwn 
I} 
Iaxuvre-Nliidoiina innerhalb engerer (irenzen die 
iiltere von heiden Madonnen ist. Doch sind soleln- 
Überlegungen! fast miißig, zumal es sehr unwahrr 
scheinlieh ist, daß die drei uns erhaltenen Figuren 
auch Lirslwriinglieh die (Pesaiwitleistting der Werkstatt 
darstellten. 
Das Fgelmis ist also: lnnerhalh des Kunstkreises 
der Schonen Madonnen stellen die Madonna im 
Louvre, die Madonna (Iolli und die Uargaretha 
in Vigaun einen besonderen 'l'_x'p dar, der sieh 
wahrscheinlich im zweiten Jahrzehnt deS 15. jahr- 
hunderts vom Pilsener 'l'_vp abgespalten hat und 
dahei vielleicht unter Wiener liinlltrß stand. Die 
Entstehung aller drei Werke in einer kleineren 
Salzhtxrger Werkstatt ist zmzunehmen, falls nicht 
Zuweisung an ein liinzclmitglierl einer größeren 
XY erkstatt in Betraeht kommt. 
l) Louvre-Katalog 1922. Nr. 157; Katalog 1950. Nr. 331 (12311) i Wilhelm Finder: Zum Problem der "Schönen Mädouneti" unl 14W). In: jahrh. d. 
Preuß. Kunstslgxti. 44. 193. 147- 171. bes. 1531. (Abb. 4). Auch in: Gsammelt: Aufsätze. Leipzig 1938. 91 r 1M. bes. 997102. 7 Franz Kieslitiger: 
Österreichs fruhgotische Madonnenstztucn. In: jahrb. d. österr. Mio-Gesellschaft. Wien 1932. 1807113. bes. 191 : T21. Vll. Abb. 40. - Louis Adalbert 
Springer: Die bayrisch-österreichische Steingußplastilt der Wende vom 14. zum 15. Iahrhundcrt. Würzburg 1936. bes. 122 7124; Katalog (I) 1-2. 
3) Pinder kannte die Figur nur aus der Abbildung. die gewisse Fchlschlime geradezu aufdringte. - Auch die hier gegebenen Abbildungen sind leider 
nicht einwandfrei. sondern von mir mangels ausreichender Hilfsmittel zu weit von unten. also mit stützenden Linien aufgenommen. Die tatsirhlieheil 
Prnpurtimien der Figur entsprechen genau der Madonna cniii. 
1) Frankfurt. Licbicghaus. ln u-Nf. 1066. 7 Kislinger (wie oben Anm. 1; Taf. VII. Abb. 37). 7 Springer 120 122. Katalog (i) 11. 
4) Die reehte Hand Mariens ist samt den Füßchen des Kindes abgebrochen, ebenso der Kopf des Kindes. 
S) Springer Anni. 167 auf 1x9. 
1-) OKT 20. 1921, 270. 7 Kicslinger 191. 7 Springer 124725; Katalog (I) 3a. 7 Die farbige Fassung der drei hier behandelten Figuren ist nicht erhalten. 
7) Diese Figur wurde ich bei späterer Gelegenheit entweder gesondert oder im Zusammenhang mit den Schönen Madonuen besprechen. . ist ein 
sehwesterliches Gegenstück der nach Donawitz gelangten Madonna aus Breitenau. 
x) Falkenstcin: Katalog "Die Gntik in Niederösterreich", Krems-Stein 1959. Nr. 175 (ohne Abbildung). 
") Abbildung bei: Albert Kutal: O Misrru Krurnlovkd Maduny. In: Umeni 5. 1957. 4B. 
l") (Int'l-Heinz Clasen: Die Sehbnen Mzdonnen. Königstein i. T. 1951, 44. 
") Vielleicht kann ieh auf einige wichtige der mit ihr verbundenen Probleme demnächst in einer Vorstudie eingehen. 
I?) Das Attribut ist nirht erhalten, das Kind in der Baroeltzcil erneuert. 
U) Springer 120 7125. 
H)Fr-.n1z Kicslingcr: Die mittelalterliche Plastik Österreichs. Leipzig 192a (Abb. 22). - 1m nben angezogenen Werk (Anin. 1) Dntierung der Lnnvte- 
und (Iolli-Madonna auf um 141D. 
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