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Volltext: Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 56 und 57)

Ersatz gefunden zu hab n. Das mag zutrePfen. 
(jewichtiger scheint, daß wohl schon unter Knab 
die rasche Vollendung des Hochturmes orgesehen 
war, was auch Ulrich der Helbling nicht mehr zu 
hemmen vermochtelü). Zur Beschleunigung des 
Turmlmus war jedoch die Beiziehung eines Turm- 
sachverstiindigen erforderlich. Als solcher konnte 
nun Wenzel Parler in der Tat gelte it 1397 war 
er als Dombaumeisterstellvertreter in Prag mit der 
Vers rlmng der Turmfundamente befaßt und wegen 
Turmt lgeix seit 1401 von Wien aus mit Fabbrlca 
des Domes zu lXlailand in Verbindung getreten. 
Sch eßlich War es in Wien nahezu selbstverständlich, 
den Xüürslunmg der , mischen Kunst auszuwerten; 
auf dem Gebiete der Malerei hatte man den Anschluß 
an die biähnaische Richtung schon seit den sechziger 
hren des 14. Jahrhunderts nllzoge ' Osterreich 
at s ch zurück venommen, w s es vordem Böhmen 
gegeben hatte! Wenzel Parler 11) war d ausgespro- 
chene Schoßkind der XYiener Dnmhbrik. Die 'lteste 
Eintragung in den Rechnungen des Kirchrneisteramts 
(Z9. Dezember 1403) verzeichnet seinen als hoch 
bewerteten Wochenlz n; außerdem wird Meister 
Wenzel eine "Dienstwr mung" bezahltß). W nzel 
lt selbstverständlich K fte angefordert. die seine 

	        

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