MAK

Volltext: Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 60 und 61)

U Luun lkitquc (ltßlb? 177:). Heilt) LDUh-Phlllpp um Uiltanux uns ms; U]! (an 
wand r Ordens vom Hcili_ 
10 Luun XVI-Bald. - 1 Fault-m] VQH. jaiob. heutiges} cub maß 
Änluiilelrc 
kabinett versehen (tatsächlich schrieb der Fürst am liebsten in 
Bettl). Am alten Portal hatte er einen Vers des Abbe Delillr 
anbringen lassen: i(L'esprit a des plaisirs immortels comme luin 
Das runde Kabinett ist noch fast ganz in seinem alten Zustanr 
aufuns gekommen, es ist der einzige Raum des heutigen Schlosses 
in dem die Erinnerung an den Autor der „Briefe und Gedanken' 
noch furtweht. Sein Bild als Kind im lleiduckenkcistüm mi 
jagdkarabiner über der Schulter (siehe Abb.) schmückt der 
Kaminmantel. Seine reizvollen kleinen Bücher stehen sehör 
geordnet in ihren Einbänden aus m. farbigem Maroqtiin (de: 
Lieblingsfarbe des Fürsten) mit eingeprägtem Wappen. Nebenar 
befindet ich ein großer Raum, der mit wertvullen Bücherr 
geradezu tapeziert ist. Das ist die Familienbibliuthek. Der Grund 
stuck geht auf den Fürsten iXlberr-Henr (16,9 71642) zurück 
der das berühmte Liber pa mis erwnrben hatte, dessen Buch 
staben mit dem Feclermesser au gesch ittcn sind und eine richtigr 
Spitze bilden. Dieses Buch xxar als Geschenk für König Hein 
rich Vll. von England bestimmt. Die Bibiluthek timfaßt Hand 
schriften und lnkunaheln und alle wichtigen Veriäi-Tentlichtingei 
des l7. und 18. Jahrhunderts. Pages und s ' er Sauveu 
Legrus waren die pittoresken Bibliothe e des Marschalls. Die 
lnventare, die sie zusammenstellten, waren infulge ihrer Ä 1er 
beschattigung als Versesch ied LlHCl Mittei her der bescheidener 
Vergnugungen ihres Herrn und Meisters äußerst summarisch 
Erst 1839 erschien die erste Beschreibung all dieser Reichtüme 
oder vielmehr dessen, was nach den Ymwälzungen der Revolutiot 
von ihnen noch verblieben war. 1805 publi iertc der Marschal 
ein kritisches Verzeichnis seiner militarischen Bücher. die er ii 
Xiien besaß, in Band XXVlll seiner afilelangesii. Charles 
sein ältester Sohn, der 1792 gefallen war, hatte die bibli phili 
Leiden h 't ' hnen geerbt. Ihm geh rte in Wien eint
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.