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Volltext: Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 62 und 63)

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bisher ühergegangenen kiinstlcri. 
sehen „(irundsatzerklärtingen" 
unseres Jahrhunderts und der lirw 
Schließung unserer unmittelbaren 
(Segenwnrt. lliefür einige Bei- 
spiele. 
Das Kapitel „Expressionismus" 
wurde durch die Erwerbung VOn 
zwei Werken Kokoschkas berei- 
chert, die Dresdener „Brücke" 
durch den Ankauf eines frühen 
Schmidt-Rnttlul? besserem Ver- 
ständnis erschlossen. Wien besaß 
bislang nur ein spätes Bild Kirch- 
ners, die Landschaft mit den 
Klostcrser Bergen, nun ist die 
Frwerbung eines frühen Lande 
sehaftsbilrles vorgesehen. Beson- 
ders nugenfällig war der (iev 
schichtslmeitrag der Kubisten verr 
nachliissigt worden: nur ein ein- 
zigcs Bild, die „Durflandschaft" 
von Leger (seinerzeit von Hans 
Tietze gestiftetl), legte davon 
Zeugnis ab. Heute ist es hereits 
mföglich, dem Besucher eine brei- 
tere Vorstellung vom „Kunst? 
wnllen" der Kuhisten zu geben: 
ein sehr instruktives, doch keines- 
wegs lchrhaftes Bild von Gleizes 
(1962 bei Ketterer erworben) und 
zwei Plastiken von Lipschitz und 
DuchamivVilltsn erfüllen diese 
Aufgabe. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Besonderes Augenmerk habe ich 
den bisher übergangenen geo- 
metrisch-konstruktivcn Tenden- 
zen der beiden Zwischenkriegs- 
iuhrzehnte zugewendet. Ein Bild 
von Itten, beim Künstler unge- 
kauft, berichtet von den Anfängen 
der Abstraktion auf Wiener Boden 
während des ersten Weltkrieges,
	        

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