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Volltext: Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 62 und 63)

ein Bild von Älolirwly?Nag)' er? 
innert daran, drili dieser wichtige 
Promoror ? zwischen Budapest, 
Berlin und Weimar in Wien 
Fuß zu fassen versucht hat. Dazu 
kommen Werke von Richter, De? 
launay, Niansourtrtf (einem Älale? 
vitclrSchülcr) und van Doesburg. 
Mit besonderem Stolz sei der An? 
kauf einiger Meisterwerke der 
Plastik erwähnt: das {Nltiseum des 
20. Jahrhunderts gehört zu den 
drei oii-entlichen Sammlungen des 
Kontinents, welche ein Exemplar 
von Schlemmers „RundplastilW 
besitzen, mit nicht geringerer (ie? 
nugtuting kann festgestellt wer? 
daß Werke von Pevsner, 
Serrranckx und Helling für Wien 
gesichert werden konnten. Heute 
bereits verfügt die Plastiksamm- 
lung des Museums wenn man 
von Brancusi absieht über 
Werke fast aller bedeutenden Per? 
sönlichkeiten (uua. von Laurens, 
(ialder, Arp, Richier, Moore, wo- 
truba, Ärmitage, Couziin und Ja? 
cobsen). Selbstverständlich wird 
das Schatfen der in Wien tätigen 
den, 
Künstler lloflehner, Prantl, 
Pillhofer, Bertoni, Urteil, Lein? 
fellner - mit besonderer Auf? 
merksamkeit verfolgt. Es bedarf 
kaum der Betonung, daß das Mu? 
seum auf Lebenswerl: 
Künstlern, die Österreich durch 
Herkunft oder Schulung verbun- 
den sind, in besonderem Maße 
Bedacht zu nehmen hat. in dieses 
Kapitel gehört die lärwerbung 
zweier Pastelle von Adolf Hoelzel. 
Das geplante Architekturarchiv 
wird zunächst in der läetreuting 
das von 
des Nachlasses von blosef Hol-f? 
mann seinen Schxrerpunltt bc? 
sitzen. Darin wird endlich die 
Linie eingeschlagen, die bereits 
um die Jahrhundertwende als 
richtunggchentl entworfen w urde. 
Das Museum wird die Zusam- 
menhänge zwischen Malerei und 
Plastik Baukunst zu 
veranschaulichen haben. 
Ziel dient sowohl die im Aufbau 
laelintlliche Szlmmlung xon Archi- 
tekturniotlellen (Loos, Rietveltl, 
(iropius und l.e (iorlvtisier) als 
und der 
Diesem 
auch die Berücksichtigung von 
Werken, die über den Rahmen 
des Tafelbiltles hinausgehen. Als 
Beispiel dafür sei das große Glas- 
fenster von Matisse genannt, das 
erste, das in ein etiroiwiiisches Älu? 
seum gelangt. 
Die Kunst seit 1945 wurde in 
einem Umfang einbezogen, der 
dem Vergleich mit anderen euro? 
paischen Sammlungen durchaus 
standhalten dürfte. Neben Künst- 
lern, die bereits seit jahren als 
„museumsreif" angesehen werden 
7 Nicholson, Poliakotl, Vasarely 
und Vednva 
Namen, die zwar in den ltunst? 
geschichtlichen Handbüchern ge- 
nannt, aber erstaunlich selten in 
Museen angetrollen werden. Das 
gilt für Magritte und Älatta. für 
den spektakulären Nlathieu und 
für den lyrischaarten 'l'obe_r. Auch 
A tißenseiter, die ihre schöpferische 
Kraft auf traditionellen Wegen 
zur lintfaltung bringen, wurden 
(iebühr beachtet. xXls Bei? 
spiele nenne ich Pignon und (Put? 
tLlSU, 
?, linden sich auch 
mich 
I" Hflif! ÄLnisw Bluhentlvsr Efeu. W33. ("VIJJK-nsivr. ausgrlillui um Paul Liom. PJTIN, ÖWI - 30th! 
ZU lkunc N11; He. ihr brinilne dus lilinu. (ÜÄQHHL. 11h 74Min 
 
Aus einer Gesamtzahl von fast 
hundert lirw erbungei] (von denen 
etwa ein Drittel Plastiken sind) 
hcrnusgcgrillbn, geben diese Hin- 
Hild 
vom Summlnngsumfixiig des neuen 
Museums, doch lassen sie er- 
kennen, daß es hier um ein Vor? 
haben geht, das nicht nach der 
 
weise zwar lccin Vollstiinclig 
gängigen XYare sucht, sondern die 
Äutignbe eines (SH-entliehen Älur 
seums in der Erschließung neuer 
Zusimiincnhiinge, in der lintdek- 
kling unbekannter Namen cr- 
lällClit. 
Das hier angestrebte Pann- 
mina Soll cigentütnliche Prägung 
haben. und nicht icdcr Name, den 
man hier antrcHbn wird, wird 
über die xXpivrubatiun der intcrr 
nationalen „tastcinalcefl veri-iigevi. 
wm der Sxunnilung 7 vorlrxuiig 
an [mlimg abgeht, wird sie durch 
(jharakler wcttmzichen müssen.
	        

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